Flash: Android 4.1 wird nicht mehr unterstützt
Adobe hat es vergangenen Herbst angekündigt, nun ist es tatsächlich so weit: Die mobile Version von Flash stirbt. Und zwar wurde nun bestätigt, dass das gerade vorgestellte Android 4.1 ("Jelly Bean") nicht mehr unterstützt wird.
Außerdem wird es ab dem 15. August nicht mehr möglich sein, eine nicht-zertifizierte Flash-Version aus dem Google Play Store herunterzuladen. Das gab das Unternehmen im Rahmen eines 'Blog-Eintrags' auf seiner Webseite bekannt. Ab diesem Zeitpunkt wird es nur noch Sicherheits-Updates und sonstige besonders wichtige Aktualisierungen geben, Neuinstallationen sind dann aber eben nicht mehr möglich.
Adobe sagt zwar nicht, dass Flash grundsätzlich nicht auf Geräten wie Googles gerade vorgestelltem Nexus-7-Tablet laufen wird, Unterstützung seitens Adobe wird es aber eben definitiv nicht geben, sollte ein Problem dabei auftreten, wenn man das Browser-Plugin installiert. Wer also dennoch Flash (bzw. Unterstützung und Updates) künftig auf seinem Gerät haben will, sollte das Plugin noch vor Mitte August herunterladen und installieren.
Wer später einmal Flash auf sein Smartphone holen will, muss auf das 'Archiv' von Adobe zurückgreifen und sich aus der Deponie für alte Versionen eine entsprechende Flash-Ausgabe herunterladen. Doch auch für die Archiv-Versionen wird es keine Updates geben.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Flash aus dem mobilen Web von einem Tag auf den anderen verschwinden wird: Smartphone-Hersteller, die den Quellcode der Software-Plattform lizensiert haben, können modifizierte Versionen auf Wunsch nach wie vor anbieten, doch auch hier gilt: Adobe bietet keinen offiziellen Support an.
Adobe zieht sich mit der Entscheidung, das mobile Flash-Plugin einzustellen, natürlich nicht aus dem Smartphone- und Tablet-Markt zurück. Allerdings wird sich das Unternehmen künftig auf HTML5 und AIR (Adobe Integrated Runtime) konzentrieren.
Adobe sagt zwar nicht, dass Flash grundsätzlich nicht auf Geräten wie Googles gerade vorgestelltem Nexus-7-Tablet laufen wird, Unterstützung seitens Adobe wird es aber eben definitiv nicht geben, sollte ein Problem dabei auftreten, wenn man das Browser-Plugin installiert. Wer also dennoch Flash (bzw. Unterstützung und Updates) künftig auf seinem Gerät haben will, sollte das Plugin noch vor Mitte August herunterladen und installieren.
Wer später einmal Flash auf sein Smartphone holen will, muss auf das 'Archiv' von Adobe zurückgreifen und sich aus der Deponie für alte Versionen eine entsprechende Flash-Ausgabe herunterladen. Doch auch für die Archiv-Versionen wird es keine Updates geben.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Flash aus dem mobilen Web von einem Tag auf den anderen verschwinden wird: Smartphone-Hersteller, die den Quellcode der Software-Plattform lizensiert haben, können modifizierte Versionen auf Wunsch nach wie vor anbieten, doch auch hier gilt: Adobe bietet keinen offiziellen Support an.
Adobe zieht sich mit der Entscheidung, das mobile Flash-Plugin einzustellen, natürlich nicht aus dem Smartphone- und Tablet-Markt zurück. Allerdings wird sich das Unternehmen künftig auf HTML5 und AIR (Adobe Integrated Runtime) konzentrieren.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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