Adobe hängt sich an Microsofts Patch-Day an
Das Software-Unternehmen Adobe wird die Veröffentlichung von Updates für seine verbreitete Flash-Plattform in Zukunft an den monatlichen Patch-Day von Microsoft angleichen. Das teilte das Unternehmen mit.
Microsoft veröffentlicht seine Updates jeweils am zweiten Dienstag jeden Monats. Adobe hat den Flash-Player bisher allerdings in unregelmäßigen Intervallen aktualisiert. Ein fester Termin trägt jedoch dazu bei, dass die Nutzer sich auf die Installation von Updates einrichten können und so wohl eher bereit sein werden, eine kurze Störung hinzunehmen und die Sicherheit ihres Systems zu verbessern.
Und dies ist auch dringend nötig. Denn Flash hatte in der letzten Zeit immer wieder ernsthafte Sicherheitsprobleme offenbart. Da die Technologie noch immer sehr weit verbreitet ist, wurden Angreifern so jeweils große Einfallstore angeboten. Eine zügige und regelmäßige Behebung der Probleme auf möglichst vielen Installationen ist daher sehr wichtig. Durch die Anpassung an Microsofts Patch-Day erfolgt dabei auch gleich eine Einstellung auf die größte Zielgruppe für die Software.
Zuletzt hatte es mehrmals Fälle gegeben, bei denen Adobe sowie Microsoft für seinen Browser gemeinsam Updates außer der Reihe veröffentlichten. Dies stieß bei Sicherheits-Experten auf Kritik. Denn insbesondere in Unternehmen sind die IT-Beschäftigten inzwischen auf die festen Termine eingestellt. Ein Abweichen vom Zeitplan führt hier letztlich dazu, dass im Rahmen der Informationen zum jeweiligen Patch Hinweise auf Sicherheitslücken an potenzielle Angreifer gegeben werden, während es bis zum regulären Einspielen der Aktualisierungen dann noch etwas dauert. Das kann das Angriffsrisiko letztlich erhöhen.
In der Security-Szene begrüßte man daher die Entscheidung Adobes, da sie dazu führen könne, dass die Flash-Updates in einem kürzeren Zeitraum an eine größere Zahl von Nutzern verteilt werden können. Die Maßnahme baut dabei auf einer schon länger bestehenden Kooperation von Microsoft und Adobe im Rahmen des "Microsoft Active Protections Program" (MAPP) auf. Im Rahmen dessen kommunizierte Adobe Informationen über Sicherheitsprobleme bereits über einen zentralen Microsoft-Kanal vorab an die Entwickler von Sicherheits-Systemen.
Und dies ist auch dringend nötig. Denn Flash hatte in der letzten Zeit immer wieder ernsthafte Sicherheitsprobleme offenbart. Da die Technologie noch immer sehr weit verbreitet ist, wurden Angreifern so jeweils große Einfallstore angeboten. Eine zügige und regelmäßige Behebung der Probleme auf möglichst vielen Installationen ist daher sehr wichtig. Durch die Anpassung an Microsofts Patch-Day erfolgt dabei auch gleich eine Einstellung auf die größte Zielgruppe für die Software.
Zuletzt hatte es mehrmals Fälle gegeben, bei denen Adobe sowie Microsoft für seinen Browser gemeinsam Updates außer der Reihe veröffentlichten. Dies stieß bei Sicherheits-Experten auf Kritik. Denn insbesondere in Unternehmen sind die IT-Beschäftigten inzwischen auf die festen Termine eingestellt. Ein Abweichen vom Zeitplan führt hier letztlich dazu, dass im Rahmen der Informationen zum jeweiligen Patch Hinweise auf Sicherheitslücken an potenzielle Angreifer gegeben werden, während es bis zum regulären Einspielen der Aktualisierungen dann noch etwas dauert. Das kann das Angriffsrisiko letztlich erhöhen.
In der Security-Szene begrüßte man daher die Entscheidung Adobes, da sie dazu führen könne, dass die Flash-Updates in einem kürzeren Zeitraum an eine größere Zahl von Nutzern verteilt werden können. Die Maßnahme baut dabei auf einer schon länger bestehenden Kooperation von Microsoft und Adobe im Rahmen des "Microsoft Active Protections Program" (MAPP) auf. Im Rahmen dessen kommunizierte Adobe Informationen über Sicherheitsprobleme bereits über einen zentralen Microsoft-Kanal vorab an die Entwickler von Sicherheits-Systemen.
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