Adobe stellt Entwicklung mobiler Flash-Version ein
In einer internen Nachricht an Partner hat Adobe bekannt gegeben, dass man die Entwicklung des Flash-Plugins für mobile Browser einstellen werde. Stattdessen wolle man sich auf Adobe Air und HTML5 konzentrieren. Außerdem entlässt der Konzern 700 Mitarbeiter.
Laut einem Bericht von 'ZDNet' steht das Aus für das Flash-Plugin unmittelbar bevor. Interne Entwickler wurden bereits informiert, offiziell soll die Entscheidung dann morgen bekannt gegeben werden.
Das bedeutet allerdings nicht, dass das (mobile) Web von einem Tag auf den anderen Flash-frei wird. Smartphone-Hersteller, die den Quellcode der Software-Plattform lizensiert haben, können modifizierte Versionen auf Wunsch nach wie vor anbieten, offiziell unterstützen werde sie Adobe aber nicht mehr.
Das Entwicklungs-Aus betrifft im Wesentlichen zwei Plattformen, nämlich Android und das PlayBook-Tablet von Blackberry. Die aktuelle Flash-Version wird allerdings nicht fallengelassen, man wird den Support dafür weiterhin anbieten und kritische Bug-Fixes sowie Sicherheits-Updates veröffentlichen. Die Desktop-Variante ist von einem Entwicklungsstopp übrigens nicht betroffen.
Pikanter Hintergrund der Ankündigung ist der jahrelange Streit zwischen Adobe und Apple. Der Konzern aus Cupertino weigerte sich von Anfang an, Flash auf seinen mobilen Plattformen wie dem iPhone anzubieten. Apple-Gründer Steve Jobs hatte die Software als unsicher, "CPU-Fresser" und generell als "tote Technologie" bezeichnet. HTML5 sei der Standard der Zukunft, so Jobs damals.
Überhaupt ist derzeit einiges los in der Zentrale von Adobe: Wie das 'Wall Street Journal' berichtet, wird das Unternehmen 750 Stellen abbauen. Man wolle das Geschäft neu strukturieren und sich künftig auf digitale Medien und digitale Marketing-Software konzentrieren, berichtet die Wirtschafts-Zeitung. Es ist allerdings nicht bekannt, ob die Stellenkürzungen im direkten Zusammenhang mit dem Aus für Flash stehen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass das (mobile) Web von einem Tag auf den anderen Flash-frei wird. Smartphone-Hersteller, die den Quellcode der Software-Plattform lizensiert haben, können modifizierte Versionen auf Wunsch nach wie vor anbieten, offiziell unterstützen werde sie Adobe aber nicht mehr.
Das Entwicklungs-Aus betrifft im Wesentlichen zwei Plattformen, nämlich Android und das PlayBook-Tablet von Blackberry. Die aktuelle Flash-Version wird allerdings nicht fallengelassen, man wird den Support dafür weiterhin anbieten und kritische Bug-Fixes sowie Sicherheits-Updates veröffentlichen. Die Desktop-Variante ist von einem Entwicklungsstopp übrigens nicht betroffen.
Pikanter Hintergrund der Ankündigung ist der jahrelange Streit zwischen Adobe und Apple. Der Konzern aus Cupertino weigerte sich von Anfang an, Flash auf seinen mobilen Plattformen wie dem iPhone anzubieten. Apple-Gründer Steve Jobs hatte die Software als unsicher, "CPU-Fresser" und generell als "tote Technologie" bezeichnet. HTML5 sei der Standard der Zukunft, so Jobs damals.
Überhaupt ist derzeit einiges los in der Zentrale von Adobe: Wie das 'Wall Street Journal' berichtet, wird das Unternehmen 750 Stellen abbauen. Man wolle das Geschäft neu strukturieren und sich künftig auf digitale Medien und digitale Marketing-Software konzentrieren, berichtet die Wirtschafts-Zeitung. Es ist allerdings nicht bekannt, ob die Stellenkürzungen im direkten Zusammenhang mit dem Aus für Flash stehen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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