Größter britischer ISP sperrt nun "Pirate Bay" auch
In Großbritannien hat nun mit der BT auch der größte Provider des Landes eine Sperrung der BitTorrent-Plattform The Pirate Bay implementiert. Auf gerichtliche Anordnung soll den Nutzern in Großbritannien so der Zugang zu der Webseite verwehrt werden.
Auch die anderen größeren Internet-Zugangsanbieter - Orange, Virgin, Sky, TalkTalk und O2 - haben bereits Websperren aufgebaut, nachdem im April eine entsprechende Verfügung ergangen war. Die BT hatte in den letzten Wochen noch versucht, die Verpflichtung zur Einführung der Blockade abzuwenden. Nachdem man sich dem Urteil nicht freiwillig beugte, wurde das Unternehmen nun mit einer Verfügung zur Umsetzung gezwungen.
Wie ein Sprecher des Konzerns gegenüber der 'TechWeek Europe' erklärte, habe man daraufhin ebenfalls den Zugang gesperrt. Die Verfügung des Gerichtes erstreckt sich über eine Reihe von Domains sowie IP-Adressen, zu denen die Anwender keinen Zugang über die Infrastruktur des Providers mehr erhalten dürfen.
Während sich Domain-Sperren relativ einfach umgehen lassen, indem beispielsweise einfach ein anderer DNS-Server genutzt wird, ist dies bei der Blockade auf IP-Ebene schon etwas schwerer. Trotzdem können britische Nutzer bereits wieder auf The Pirate Bay zugreifen, denn die Betreiber des Angebots haben die Seite schon über zwei neue IP-Adressen verfügbar gemacht. Dies soll immer wieder geschehen, sobald diese wieder in die gerichtliche Verfügung aufgenommen werden.
Auf die Sperrverfügung reagierten die Netzaktivisten in Großbritannien mit einer Informationskampagne, über die die Nutzer in dem Land darüber aufgeklärt wurden, mit welchen Mitteln verschiedene Sperr-Infrastrukturen umgangen werden können. Verschiedene Organisationen haben außerdem Proxy-Server in Betrieb genommen.
Für die Rechteverwerter, die auf eine Sperrverfügung gedrängt haben, droht der Schuss nach hinten loszugehen. Im Zuge der öffentlichen Debatte um die Blockade verzeichnete The Pirate Bay in den vergangenen Wochen Zugriffsrekorde aus Großbritannien. Auch der britische Ableger der Piratenpartei vermeldete ein spürbar gewachsenes Interesse an seinen Aktivitäten. Im Ranking der populärsten Webseiten auf der Insel rangierte jene der Piraten vor einiger Zeit noch weit hinten im 100.000er-Bereich und ist inzwischen auf Platz 737 geklettert.
Wie ein Sprecher des Konzerns gegenüber der 'TechWeek Europe' erklärte, habe man daraufhin ebenfalls den Zugang gesperrt. Die Verfügung des Gerichtes erstreckt sich über eine Reihe von Domains sowie IP-Adressen, zu denen die Anwender keinen Zugang über die Infrastruktur des Providers mehr erhalten dürfen.
Während sich Domain-Sperren relativ einfach umgehen lassen, indem beispielsweise einfach ein anderer DNS-Server genutzt wird, ist dies bei der Blockade auf IP-Ebene schon etwas schwerer. Trotzdem können britische Nutzer bereits wieder auf The Pirate Bay zugreifen, denn die Betreiber des Angebots haben die Seite schon über zwei neue IP-Adressen verfügbar gemacht. Dies soll immer wieder geschehen, sobald diese wieder in die gerichtliche Verfügung aufgenommen werden.
Auf die Sperrverfügung reagierten die Netzaktivisten in Großbritannien mit einer Informationskampagne, über die die Nutzer in dem Land darüber aufgeklärt wurden, mit welchen Mitteln verschiedene Sperr-Infrastrukturen umgangen werden können. Verschiedene Organisationen haben außerdem Proxy-Server in Betrieb genommen.
Für die Rechteverwerter, die auf eine Sperrverfügung gedrängt haben, droht der Schuss nach hinten loszugehen. Im Zuge der öffentlichen Debatte um die Blockade verzeichnete The Pirate Bay in den vergangenen Wochen Zugriffsrekorde aus Großbritannien. Auch der britische Ableger der Piratenpartei vermeldete ein spürbar gewachsenes Interesse an seinen Aktivitäten. Im Ranking der populärsten Webseiten auf der Insel rangierte jene der Piraten vor einiger Zeit noch weit hinten im 100.000er-Bereich und ist inzwischen auf Platz 737 geklettert.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Aktuelle Filesharing-Downloads
Videos zum Thema
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Durchbruch: Forscher lösen ein großes Problem von Quantencomputern
- iPhone Duo ausverkauft - Scalper fahren online bereits fette Gewinne ein
- Geld verdienen mit fremden Geräten: Angreifer kapern D-Link & Co.
- Sony streicht Android 17 für Xperia 10 VI, bricht Upgrade-Versprechen
- Evolution, aber verkehrt: Fossil stellt Vogelentwicklung auf den Kopf
- Brandgefahr: VW begrenzt Laden bei mehreren ID.-Modellen auf 80 %
- Kunterbunte Sterne: Weiße Zwerge sind gar nicht immer weiß
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Neues von ZimaO, dem Self-Hosting-Experten
d-hubs - Heute 08:57 Uhr -
MP4 Codecs
Mannitwo - Gestern 17:05 Uhr -
"MSBuild.exe "Hard error" - Anzeige nach Win11-Start
Mannitwo - Gestern 17:02 Uhr -
Figma ist ein cloudbasiertes Design-Tool,
d-hubs - Vorgestern 23:53 Uhr -
die Oktober-Version ´26 von Home-Assistant-ist da:
d-hubs - Vorgestern 10:33 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen