Anfangsbefähigung:
Cyberwar mit der Bundeswehr
Mit einiger Verspätung hat nun auch die Cyberwar-Abteilung der Bundeswehr die erste Stufe ihrer Einsatzbereitschaft erreicht. Wie aus Unterlagen, die der 'Financial Times Deutschland' vorliegen, hervorgeht, habe man die "Anfangsbefähigung" für Aktivitäten in dem Bereich erlangt.
Angriffe auf "gegnerische Netze" seien somit seit Ende 2011 prinzipiell möglich. Bereits seit 2006 befand sich die Einheit, die Kommando Strategische Aufklärung in Gelsdorf bei Bonn angesiedelt ist, im Aufbau. Ursprünglich sollte sie bereits im Jahr 2010 einsatzfähig sein und das bisherige Konzept der reinen Verteidigung durch eine Konzentration auf die Sicherheit der eigenen Systeme ergänzen.
Die Angehörigen der neuen Einheit rekrutieren sich im Wesentlichen aus den Informatik-Bereichen der Bundeswehruniversitäten. Sie sollen sicherstellen, dass die Bundeswehr ihren "verfassungsrechtlichen Auftrag" auch im digitalen Raum ausfüllen kann, erklärte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums der Zeitung.
Unklar ist derzeit allerdings noch, in welchem rechtlichen Rahmen die Cyberwar-Abteilung operieren soll. Für den Einsatz der Bundeswehr im Ausland bedarf es der Zustimmung des Bundestages. Ob dies auch für Aktivitäten auf ausländischen Computersystemen geht, ist noch unklar. Für SPD-Verteidigungspolitiker Hans-Peter Bartels gilt dies zumindest, wenn das Ziel militärische Netzwerke anderer Staaten sind. Das Ministerium will die rechtlichen Voraussetzungen allerdings erst prüfen lassen, wenn konkrete Einzelfälle geplant werden.
Mit der neuen Cyberwar-Einheit will die Bundeswehr zumindest ein Stück weit zu der Entwicklung in anderen Staaten aufschließen. Schätzungen zufolge verfügen die Militärs in 20 bis 30 Staaten über entsprechende Fähigkeiten. Das gilt für China und Nordkorea, und auch die USA sowie Israel. Letztere haben in den letzten Jahren hohe Summen in den Bereich investiert und führten bereits Angriffsaktionen im Netz aus, wie das Beispiel der Stuxnet-Attacke auf das iranische Atomprogramm zeigte.
Die Angehörigen der neuen Einheit rekrutieren sich im Wesentlichen aus den Informatik-Bereichen der Bundeswehruniversitäten. Sie sollen sicherstellen, dass die Bundeswehr ihren "verfassungsrechtlichen Auftrag" auch im digitalen Raum ausfüllen kann, erklärte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums der Zeitung.
Unklar ist derzeit allerdings noch, in welchem rechtlichen Rahmen die Cyberwar-Abteilung operieren soll. Für den Einsatz der Bundeswehr im Ausland bedarf es der Zustimmung des Bundestages. Ob dies auch für Aktivitäten auf ausländischen Computersystemen geht, ist noch unklar. Für SPD-Verteidigungspolitiker Hans-Peter Bartels gilt dies zumindest, wenn das Ziel militärische Netzwerke anderer Staaten sind. Das Ministerium will die rechtlichen Voraussetzungen allerdings erst prüfen lassen, wenn konkrete Einzelfälle geplant werden.
Mit der neuen Cyberwar-Einheit will die Bundeswehr zumindest ein Stück weit zu der Entwicklung in anderen Staaten aufschließen. Schätzungen zufolge verfügen die Militärs in 20 bis 30 Staaten über entsprechende Fähigkeiten. Das gilt für China und Nordkorea, und auch die USA sowie Israel. Letztere haben in den letzten Jahren hohe Summen in den Bereich investiert und führten bereits Angriffsaktionen im Netz aus, wie das Beispiel der Stuxnet-Attacke auf das iranische Atomprogramm zeigte.
Thema:
Beliebte Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Internet Security:
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
BigBlueButton World 2026 findet vom 23. bis 25. Juni
d-hubs - vor 13 Minuten -
#WordCamp Europe 2026 - vom 4 - 6 Juni 2026 in Krakau
d-hubs - vor 2 Stunden -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
MiezMau - vor 3 Stunden -
Armbian Release 26.5.1 :: Unterstützung auf 338 Board
d-hubs - Gestern 19:38 Uhr -
LibreOffice-News: Office bald in Browser, Mobile und Cloud
d-hubs - Gestern 17:46 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen