EA fragt Origin-Nutzer nach ihrer ehrlichen Meinung

Electronic Arts möchte seinen digitalen Vertriebskanal Origin verbessern und bittet aus diesem Grund die Nutzer des Dienstes nach ihrer ehrlichen Meinung: Ein Jahr nach dem Start des nicht gerade übermäßig populären Steam-Konkurrenten möchte man von den Usern erfahren, was ihnen daran gefällt und was nicht.
Logo, Electronic Arts, Ea, Origin
Electronic Arts
Wer sich so manche Kommentare, Internet-Foren und Blogs zum Thema Origin durchliest, der wird sich des Eindrucks nicht erwehren können, dass die Online-Vertriebsplattform des kanadischen Großpublishers in etwa so populär ist wie Fußpilz, Herpes und Zahnarztbesuche.

Das weiß auch Electronic Arts, zumindest gibt man gewisse Fehler bei der Kommunikation und Entwicklung des Dienstes zu: "Wir waren so fokussiert auf das, was noch kommen wird, dass es uns nicht immer gelungen ist, zu kommunizieren, was bereits (auf Origin) verfügbar ist", schreibt EA auf dem Unternehmens-eigenen 'Blog'. EA OriginEAs Origin soll mit Hilfe der Nutzer verbessert werden Deshalb habe man die so genannte "Origin Conversation" ins Leben gerufen: Dabei sollen Origin-Nutzer die für den Publisher "wertvollen Einblicke" ihrer Origin-Erfahrungen an Electronic Arts übermitteln. Diese sollen naturgemäß zur Verbesserung der Plattform dienen.

Deshalb bittet man die Origin-Nutzer nun um ihr Feedback, sowohl positives als auch negatives: In den Kommentaren unter dem zuvor genannten Blog-Beitrag sollen User zum einen ihre Origin-Lieblingsfunktion angeben, zum anderen ein Feature, das sie bisher vermissen oder das ihrer Meinung nach verbesserungswürdig ist.

Auf Basis dieser Nutzer-Erfahrungen soll es dann am 8. Mai (19 Uhr MEZ) außerdem eine Live-Frage-Antwort-Session mit EA-Mitarbeitern geben, genauer gesagt mit Origin Creative Director Robert Kissinger und Produktmanager Mike Lewis. Details dazu will man in Kürze im Rahmen des Blogs veröffentlichen.

Origin ist vor allem Ende Oktober in die Schlagzeilen geraten: Damals hatte ein Anwalt schwere Vorwürfe gegen Electronic Arts erhoben, da er bei einer Analyse der dort eingesetzten Endnutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) "umfangreiche Verstöße gegen Verbraucher- und Datenschutzrechte" festgestellt hatte. EA hat mittlerweile nachgebessert, der Image-Schaden ist aber nach wie vor nicht vom Tisch.
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