Flut-Krise: Western Digital erholt sich rasend schnell
Die Erholung des Festplatten-Herstellers Western Digital von den Folgen der Flutkatastrophe in Thailand im vergangenen Jahr, bei dem beide Werke vollständig überflutet wurden und die Produktion des Unternehmens weitgehend zum Erliegen kam, geht deutlich schneller voran als erwartet.
Für das letzte Quartal konnte der Hersteller Ergebnisse vorlegen, die weit über den Prognosen liegen. Der Umsatz belief sich auf 3 Milliarden Dollar und lag damit sogar deutlich über dem Vorjahreswert von 2,25 Milliarden Dollar. Hier kam dem Unternehmen zugute, dass die Weltmarktpreise für Festplatten weiterhin sehr hoch sind und somit auch mit einer geringeren Verkaufszahl mehr Einnahmen erzielt werden konnten. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit 2,4 Milliarden Dollar Umsatz gerechnet.
Der Nettogewinn belief sich auf 483 Millionen Dollar. Auch dies ist deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum, als 146 Millionen Dollar Überschuss erzielt wurden. Das Ergebnis entspricht dabei 2,52 Dollar Gewinn pro Aktie, die Analysten hatten nur mit 1,55 Dollar gerechnet. In den Zahlen sind im Gegensatz zum Vorjahr allerdings auch die Geschäftsergebnisse der übernommenen Festplatten-Sparte von Hitachi enthalten.
Durch die hohen Preise ist die generelle Nachfrage nach Festplatten aktuell noch etwas geringer als normal. Trotzdem sorgte ein Kommentar von Western Digital-Chef John Coyne für Erstaunen: Man sei inzwischen wieder in der Lage, mit der eigenen Fertigungsmenge die Nachfrage weitgehend zu decken. Der Wiederaufbau in den massiv beschädigten Werken geht weiterhin schnell voran.
Es ist daher damit zu rechnen, dass sich mit der steigenden Produktionskapazität die Lage auf dem Festplattenmarkt weiterhin entspannen wird. Dies wird sich in sinkenden Preisen bemerkbar machen. Insbesondere den Konkurrenten Seagate wird dies nicht gerade freuen. Das Unternehmen verzeichnete nur vergleichsweise geringe Fertigungsprobleme und konnte entsprechend stark von den hohen Weltmarktpreisen profitieren.
Einen Überblick über die aktuelle Preisentwicklung bei Western Digital-Festplatten in den Formaten 2,5 Zoll und 3,5 Zoll bietet der WinFuture.de-Preisvergleich.
Der Nettogewinn belief sich auf 483 Millionen Dollar. Auch dies ist deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum, als 146 Millionen Dollar Überschuss erzielt wurden. Das Ergebnis entspricht dabei 2,52 Dollar Gewinn pro Aktie, die Analysten hatten nur mit 1,55 Dollar gerechnet. In den Zahlen sind im Gegensatz zum Vorjahr allerdings auch die Geschäftsergebnisse der übernommenen Festplatten-Sparte von Hitachi enthalten.
Durch die hohen Preise ist die generelle Nachfrage nach Festplatten aktuell noch etwas geringer als normal. Trotzdem sorgte ein Kommentar von Western Digital-Chef John Coyne für Erstaunen: Man sei inzwischen wieder in der Lage, mit der eigenen Fertigungsmenge die Nachfrage weitgehend zu decken. Der Wiederaufbau in den massiv beschädigten Werken geht weiterhin schnell voran.
Es ist daher damit zu rechnen, dass sich mit der steigenden Produktionskapazität die Lage auf dem Festplattenmarkt weiterhin entspannen wird. Dies wird sich in sinkenden Preisen bemerkbar machen. Insbesondere den Konkurrenten Seagate wird dies nicht gerade freuen. Das Unternehmen verzeichnete nur vergleichsweise geringe Fertigungsprobleme und konnte entsprechend stark von den hohen Weltmarktpreisen profitieren.
Einen Überblick über die aktuelle Preisentwicklung bei Western Digital-Festplatten in den Formaten 2,5 Zoll und 3,5 Zoll bietet der WinFuture.de-Preisvergleich.
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Google Summer of Code (GSoC) :: neue Features & Funktionalitäten
Ler-Khun - gerade eben -
OpenMediaVault - das intelligente System mit der modularen Architektur
Ler-Khun - vor 2 Minuten -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
MiezMau - Gestern 16:42 Uhr -
DaVinci Resolve 21 Final wurde freigegeben
Ler-Khun - Vorgestern 17:17 Uhr -
Bayerns Digitalministerium bemüht sich um digitale Souveränität
Computer - 05.06. 23:58 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen