Western Digital soll Seagate 525 Mio. Dollar zahlen
Western Digital ist von einem Gericht im US-Bundesstaat Minnesota aufgefordert worden, dem Konkurrenten Seagate mehr als eine halbe Milliarde Dollar zu zahlen, um so einen laufenden Rechtsstreit wegen des angeblichen Verrats von Geschäftsgeheimnissen beizulegen.
Wie der Festplattenhersteller in einer eigenen Pressemitteilung verlauten ließ, hat das Gericht die Zahlung einer Schadenersatzsumme in Höhe von 525 Millionen Dollar angeordnet. Seagate hatte seinem Widersacher zuvor vorgeworfen, Western Digital und ein früherer Mitarbeiter hätten geheime Informationen und Geschäftsgeheimnisse unterschlagen.
Hintergrund ist der Wechsel eines früheren Mitarbeiters von Seagate zu Western Digital. Die beiden Unternehmen liefern sich seit Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Markt für herkömmliche Festplatten, in dem jährlich Umsätze in Milliardenhöhe erzielt werden. WD liefert zwar mehr Festplatten aus, Seagate erzielt jedoch insgesamt höhere Einnahmen.
Western Digital will gegen die Entscheidung des amerikanischen Gerichts nach eigenen Angaben mit allen Mitteln vorgehen, da es angeblich keine rechtliche Grundlage für das Urteil gibt. Man habe sich stets korrekt verhalten, so Firmenchef John Coyne in einer Stellungnahme. Es werde durch das Urteil keine Beeinträchtigungen des operativen Betriebs geben, hieß es weiter.
Aus einem Widerspruch gegen das jüngste Urteil könnten für Western Digital bei einem Scheitern allerdings sogar noch höhere Kosten resultieren. Western Digital hat derzeit bereits mit massiven Schäden an seinen Werken durch die Flutkatastrophe in Thailand zu kämpfen.
Seagate und Western Digital führen seit geraumer Zeit einen harten Konkurrenzkampf. Jüngst kommt es dabei auch zu einer Übernahme kleinerer Festplattenhersteller durch die beiden Marktführer. So hat WD im März den Kauf der Festplattensparte von Hitachi zum Preis von 4,3 Milliarden Dollar angekündigt, während Seagate im April bekannt gab, Samsungs Festplatten-Geschäft für 1,38 Milliarden Dollar kaufen zu wollen.
WinFuture Preisvergleich: Festplatten
Hintergrund ist der Wechsel eines früheren Mitarbeiters von Seagate zu Western Digital. Die beiden Unternehmen liefern sich seit Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Markt für herkömmliche Festplatten, in dem jährlich Umsätze in Milliardenhöhe erzielt werden. WD liefert zwar mehr Festplatten aus, Seagate erzielt jedoch insgesamt höhere Einnahmen.
Western Digital will gegen die Entscheidung des amerikanischen Gerichts nach eigenen Angaben mit allen Mitteln vorgehen, da es angeblich keine rechtliche Grundlage für das Urteil gibt. Man habe sich stets korrekt verhalten, so Firmenchef John Coyne in einer Stellungnahme. Es werde durch das Urteil keine Beeinträchtigungen des operativen Betriebs geben, hieß es weiter.
Aus einem Widerspruch gegen das jüngste Urteil könnten für Western Digital bei einem Scheitern allerdings sogar noch höhere Kosten resultieren. Western Digital hat derzeit bereits mit massiven Schäden an seinen Werken durch die Flutkatastrophe in Thailand zu kämpfen.
Seagate und Western Digital führen seit geraumer Zeit einen harten Konkurrenzkampf. Jüngst kommt es dabei auch zu einer Übernahme kleinerer Festplattenhersteller durch die beiden Marktführer. So hat WD im März den Kauf der Festplattensparte von Hitachi zum Preis von 4,3 Milliarden Dollar angekündigt, während Seagate im April bekannt gab, Samsungs Festplatten-Geschäft für 1,38 Milliarden Dollar kaufen zu wollen.
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