Western Digital weniger stark getroffen als gedacht
Der Festplattenhersteller Western Digital hat bei der Bekanntgabe seiner Ergebnisse für das vergangene Quartal alle überrascht. Das Unternehmen - durch die Flutkatastrophe in Thailand und dem daraus resultierenden zeitweisen Verlust zweier Werke eigentlich stark angeschlagen - legte deutlich bessere Zahlen vor als erwartet.
Eine Grundlage dafür liegt darin, dass bei der Instandsetzung der beschädigten Produktionslinien bessere Fortschritte zuverzeichnen sind, als ursprünglich geplant. Dies veranlasste das Management dazu, sich für das neue Quartal auch deutlich ehrgeizigere Ziele zu setzen als die Analysten es taten.
Der Umsatz lag mit 2 Milliarden Dollar rund 19 Prozent unter dem Vorjahreswert. Ein deutlicher Rückgang war wegen des Ausfalls eines signifikanten Teils der Produktionskapazitäten zu erwarten. Die Analysten hatten daher im Vorfeld lediglich Einnahmen in Höhe von 1,84 Milliarden Dollar prognostiziert. Unter dem Strich verblieb ein Nettogewinn von 145 Millionen Dollar - das sind 36 Prozent weniger als im Vorjahr.
"Während in den kommenden Quartalen noch viel Arbeit vor uns liegt, um die Kapazitäten von vor der Flut zu erreichen, machen wir doch signifikant schnellere Fortschritte als wir erwarteten", erklärte Western Digital-Chef John Coyne. Etwas Entlastung für die Bilanzen wird kurzfristig wohl die bevorstehende Übernahme von Hitachi Global Storage bringen.
Der Umsatz lag mit 2 Milliarden Dollar rund 19 Prozent unter dem Vorjahreswert. Ein deutlicher Rückgang war wegen des Ausfalls eines signifikanten Teils der Produktionskapazitäten zu erwarten. Die Analysten hatten daher im Vorfeld lediglich Einnahmen in Höhe von 1,84 Milliarden Dollar prognostiziert. Unter dem Strich verblieb ein Nettogewinn von 145 Millionen Dollar - das sind 36 Prozent weniger als im Vorjahr.
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Christian Kahle
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