Bericht: Google will eigene Android-Geräte anbieten
Der US-Internetkonzern Google will offenbar nach der Übernahme von Motorola Mobility anders als zunächst angenommen doch Smartphones und Tablets unter seiner eigenen Marke vertreiben. Bisher wurde erwartet, dass es Google vor allem um das Patentportfolio ging.
Wie die amerikanische Finanz-Website 'Business Insider' unter Berufung auf zwei mit Googles geänderten Plänen vertraute Quellen berichtet, will man ähnlich wie Apple ein eigenes Paket aus Hardware und Software schnüren und selbst vertreiben. Google würde demnach künftig bei Android nicht mehr ausschließlich auf Smartphones und Tablets von Drittherstellern setzen.
Noch sollen die Pläne für das Vorhaben keine konkrete Form angenommen haben, der Wille sei aber definitiv vorhanden. Durch die Übernahme von Motorola Mobility wäre Google generell durchaus in der Lage, selbst Geräte zu entwickeln und diese mit dem hauseigenen Betriebssystem auszustatten. Motorola gehört ohnehin schon lange zu den Herstellern von Smartphones und Tablets, die mit Android laufen.
Bisher gingen Marktbeobachter stets davon aus, dass Google Motorola Mobility vor allem deshalb übernimmt, weil Android durch den Erwerb zahlloser Patente auf Technologien aus dem Mobilfunkbereich besser vor Patentansprüchen Anderer geschützt werden kann. Google selbst sprach zuletzt davon, dass Motorola vollkommen unabhängig bleiben soll.
Gegen die angeblichen neuen Pläne von Google, mit Hilfe von Motorola eigene Hardware auf den Markt zu bringen, spricht unter anderem, dass die aktuellen Gerätepartner damit überhaupt nicht einverstanden sein dürften. Unter anderem wird erwartet, dass viele der oft aus Asien stammenden Hersteller ihren Schwerpunkt auf Microsofts Windows 8 verlagern könnten.
Google selbst wollte sich laut Business Insider zu dem Thema bisher nicht äußern, weil die Übernahme von Motorola Mobility noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Die beiden Firmen agieren daher weiterhin unabhängig voneinander. Der Kauf der Mobilfunksparte von Motorola kostet Google ganze 12,5 Milliarden US-Dollar. Die Wettbewerbsbehörden der EU und der USA haben dem Deal bereits zugestimmt.
Zusammen mit Googles Diensten und anderen Produkten würden von dem Konzern selbst entwickelte Smartphones und Tablets mit Android wahrscheinlich ein äußerst attraktives Paket bilden, das Apples Ökosystem aus iPhone, iPad, iOS, Mac OS, iTunes & Co besser Konkurrenz machen könnte.
Noch sollen die Pläne für das Vorhaben keine konkrete Form angenommen haben, der Wille sei aber definitiv vorhanden. Durch die Übernahme von Motorola Mobility wäre Google generell durchaus in der Lage, selbst Geräte zu entwickeln und diese mit dem hauseigenen Betriebssystem auszustatten. Motorola gehört ohnehin schon lange zu den Herstellern von Smartphones und Tablets, die mit Android laufen.
Bisher gingen Marktbeobachter stets davon aus, dass Google Motorola Mobility vor allem deshalb übernimmt, weil Android durch den Erwerb zahlloser Patente auf Technologien aus dem Mobilfunkbereich besser vor Patentansprüchen Anderer geschützt werden kann. Google selbst sprach zuletzt davon, dass Motorola vollkommen unabhängig bleiben soll.
Gegen die angeblichen neuen Pläne von Google, mit Hilfe von Motorola eigene Hardware auf den Markt zu bringen, spricht unter anderem, dass die aktuellen Gerätepartner damit überhaupt nicht einverstanden sein dürften. Unter anderem wird erwartet, dass viele der oft aus Asien stammenden Hersteller ihren Schwerpunkt auf Microsofts Windows 8 verlagern könnten.
Google selbst wollte sich laut Business Insider zu dem Thema bisher nicht äußern, weil die Übernahme von Motorola Mobility noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Die beiden Firmen agieren daher weiterhin unabhängig voneinander. Der Kauf der Mobilfunksparte von Motorola kostet Google ganze 12,5 Milliarden US-Dollar. Die Wettbewerbsbehörden der EU und der USA haben dem Deal bereits zugestimmt.
Zusammen mit Googles Diensten und anderen Produkten würden von dem Konzern selbst entwickelte Smartphones und Tablets mit Android wahrscheinlich ein äußerst attraktives Paket bilden, das Apples Ökosystem aus iPhone, iPad, iOS, Mac OS, iTunes & Co besser Konkurrenz machen könnte.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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