Motorola-Aktionäre stimmen Verkauf an Google zu
Auf einer eigens angesetzten Hauptversammlung haben die Aktionäre des Handyherstellers Motorola Mobility der Übernahme durch Google zugestimmt. Eine überwältigende Mehrheit der anwesenden Aktienbesitzer war dafür.
99 Prozent aller anwesenden Aktionäre votierten zu Gunsten des 9,27 Milliarden schweren Deals, das sind rund 74 Prozent aller ausgegebenen Aktien, teilte das US-Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. "Wir sind glücklich und zufrieden mit der starken Unterstützung durch unsere Anteilseigner", sagte Motorola-Chef Sanjay Jha.
Eine große Überraschung ist das OK der Aktionäre allerdings nicht: Google zahlt sehr viel Geld für das zuletzt schwer angeschlagene Unternehmen, angesichts des zunehmenden Android-Erfolges dürfte es für die Motorola-Mobilsparte bzw. deren Aktionäre ohnehin keine andere Möglichkeit gegeben haben.
Durch ist das Geschäft aber deshalb noch lange nicht. Die Wettbewerbshüter müssen die Übernahme noch absegnen, doch gerade wegen des Android-Erfolgs und einer möglichen marktbeherrschenden Stellung ist das nicht ganz sicher.
Google dürfte aber dennoch überzeugt sein, dass die Monopolbehörden keine Bedenken gegenüber dem Deal äußern werden. Kurz nachdem die Übernahme Mitte August dieses Jahres verkündet worden war, wurde bekannt, dass sich Google zu einer ungewöhnlich hohe Vertragsstrafe verpflichtet haben dürfte. Sollte die Akquisition scheitern, müsste Google nun 2,5 Milliarden Dollar an Motorola zahlen.
Um die Vertragsstrafe, die der Handyhersteller seinerseits an Google hätte zahlen müssen, muss sich Motorola wohl nach dem OK der Aktionäre nun keine Sorgen mehr machen. Diese wäre aber ohnehin deutlich geringer gewesen als jene die Google (nach wie vor) droht. Motorola Mobility müsste im Falle eines Scheiterns "nur" 375 Millionen Dollar an Google zahlen.
Siehe auch: Präsentation des Motorola Razr und des Xoom 2
Eine große Überraschung ist das OK der Aktionäre allerdings nicht: Google zahlt sehr viel Geld für das zuletzt schwer angeschlagene Unternehmen, angesichts des zunehmenden Android-Erfolges dürfte es für die Motorola-Mobilsparte bzw. deren Aktionäre ohnehin keine andere Möglichkeit gegeben haben.
Durch ist das Geschäft aber deshalb noch lange nicht. Die Wettbewerbshüter müssen die Übernahme noch absegnen, doch gerade wegen des Android-Erfolgs und einer möglichen marktbeherrschenden Stellung ist das nicht ganz sicher.
Google dürfte aber dennoch überzeugt sein, dass die Monopolbehörden keine Bedenken gegenüber dem Deal äußern werden. Kurz nachdem die Übernahme Mitte August dieses Jahres verkündet worden war, wurde bekannt, dass sich Google zu einer ungewöhnlich hohe Vertragsstrafe verpflichtet haben dürfte. Sollte die Akquisition scheitern, müsste Google nun 2,5 Milliarden Dollar an Motorola zahlen.
Um die Vertragsstrafe, die der Handyhersteller seinerseits an Google hätte zahlen müssen, muss sich Motorola wohl nach dem OK der Aktionäre nun keine Sorgen mehr machen. Diese wäre aber ohnehin deutlich geringer gewesen als jene die Google (nach wie vor) droht. Motorola Mobility müsste im Falle eines Scheiterns "nur" 375 Millionen Dollar an Google zahlen.
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