PC-Markt kommt auch 2012 nur schwer voran
Die Marktforscher von Gartner gehen nicht davon aus, dass der weltweite PC-Markt in diesem Jahr deutlich bessere Wachstumszahlen erreichen könnte. Auch die bevorstehende Veröffentlichung von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8 wird ihrer Ansicht nach nicht dafür sorgen, dass die Absatzzahlen um mehr als maximal 5 Prozent zulegen.
Die konkrete Prognose der Marktforscher beläuft sich für dieses Jahr auf 368 Millionen verkaufte Einheiten weltweit. Das entspräche im Jahresvergleich einem Zuwachs um 4,4 Prozent. Dies wäre aber immerhin schon ein kleiner Fortschritt gegenüber dem letzten Jahr, als mit 352,8 Millionen Rechnern ein halbes Prozent mehr als 2010 erreicht wurde.
Vor allem das weiterhin starke Interesse der Nutzer an Smartphones und Tablets macht den Herstellern weiterhin zu schaffen. "Die Nutzung von Anwendungen wie E-Mail, Social Networking und der Zugang zum Internet waren traditionell eine Domäne des PCs und werden nun auch auf Tablets und Smartphones verwendet - und diese Geräte sind dafür in manchen Fällen die bessere und attraktivere Wahl", sagte Gartner-Analyst Ranjit Atwal.
Der PC oder das Notebook seien schlicht nicht mehr die Universalwerkzeuge, die sie einmal waren. Die Kunden würden heute stärker darüber nachdenken, welche Anwendungen sie wirklich nutzen wollen und sich danach für die aus ihrer Sicht am besten geeignete Geräteklasse entscheiden.
Hoffnung kann die PC-Industrie nach Angaben Gartners aber durchaus in Windows 8 und auch in die Ultrabooks setzen. Allerdings ist nach Ansicht der Marktforscher davon auszugehen, dass beide ihre Wirkung erst 2013 in vollem Umfang entfalten. Dann sollen die Absatzzahlen auf dem PC-Markt wieder um 8,5 Prozent klettern, womit die Marke von 400 Millionen verkauften Geräten in einem Jahr geknackt würde. Die entscheidenden Wachstumsimpulse wird der PC-Markt dann allerdings aus den Schwellen- und Entwicklungsländern erhalten.
Vor allem das weiterhin starke Interesse der Nutzer an Smartphones und Tablets macht den Herstellern weiterhin zu schaffen. "Die Nutzung von Anwendungen wie E-Mail, Social Networking und der Zugang zum Internet waren traditionell eine Domäne des PCs und werden nun auch auf Tablets und Smartphones verwendet - und diese Geräte sind dafür in manchen Fällen die bessere und attraktivere Wahl", sagte Gartner-Analyst Ranjit Atwal.
Der PC oder das Notebook seien schlicht nicht mehr die Universalwerkzeuge, die sie einmal waren. Die Kunden würden heute stärker darüber nachdenken, welche Anwendungen sie wirklich nutzen wollen und sich danach für die aus ihrer Sicht am besten geeignete Geräteklasse entscheiden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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