Wikileaks-Informant Manning soll vor Militärgericht

Die US-Armee will den mutmaßlichen Informanten der Whistleblowing-Plattform Wikileaks, Bradley Manning, vor ein Militärgericht stellen, schreibt 'CNN'. Dem Ex-Soldaten werden Verbrechen in 22 Punkten vorgeworfen.
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US Army
Dazu gehören unter anderem Unterstützung des Feindes und die Verbreitung von geheimen Dokumenten über das Internet. Während seines Dienstes im Irak soll der entlassene Soldat über 700.000 geheime Unterlagen der Whistleblowing-Plattform Wikileaks zugespielt haben.

Die Anhörungen im Fall Bradley Manning kamen im Januar dieses Jahres zum Ende. Der zuständige Richter kam damals zu dem Entschluss, dass die US-Army ein ordentliches Verfahren vor einem Militärgericht gegen den Soldaten eröffnen soll.

Im Irak war Manning als militärischer Analyst bei den Nachrichteneinheiten tätig. Daher war ihm auch der Zugriff auf geheime Dokumente möglich. An Wikileaks überreichte er beispielsweise Depeschen von US-Botschaften und Kriegstagebücher von US-Soldaten in Afghanistan und im Irak.
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