Wikileaks entblößt die "Schatten-CIA" Stratfor
Die Whistleblower-Plattform Wikileaks hat in der vergangenen Nacht mit der Veröffentlichung von E-Mails begonnen, die von dem Unternehmen Stratfor stammen. Bei der US-Firma handelt es sich um eine Art privatwirtschaftlichen Nachrichtendienst.
Stratfor erstellt für seine Kunden, meist international operierende Konzerne, geopolitische Lageanalysen und Zukunftsprognosen. Sie liefert seit der Gründung im Jahr 1996 somit Unternehmen ähnliche Informationen, wie sie Regierungen durch ihre Auslands-Nachrichtendienste zusammenstellen lassen.
Durch die Veröffentlichung der E-Mails sollen Arbeitsweisen und auch die moralische und strategische Ausrichtung der Firma öffentlich gemacht werden. Die Informationen - insgesamt rund 5 Millionen E-Mails aus dem Zeitraum von Juli 2004 bis Dezember 2011 - stammen wohl aus einem Hack, der bereits im Dezember zur Veröffentlichung von Nutzerdaten führte. Rund 4.000 Nachrichten sollen dabei auch Wikileaks selbst oder den Mitbegründer der Plattform, Julian Assange, behandeln.
Wikileaks hatte die Informationen in den letzten Wochen bereits verschiedenen Medienpartnern zur Auswertung zur Verfügung gestellt. Nun soll das Rohmaterial nach und nach im Netz bereitgestellt werden. Unter dem Projekt-Titel "The Global Intelligence Files" wurden in der vergangenen Nacht die ersten 167 E-Mails inklusive der zugehörigen Anhänge veröffentlicht.
Aus den E-Mails soll unter anderem hervorgehen, für welche Firmen Stratfor tätig ist. Zu diesen gehören unter anderem Rüstungskonzerne wie Northrop Grumman und Raytheon, aber auch US-Behörden. Weiterhin gehe aus den Nachrichten hervor, wie das Informanten-Netz Stratfors arbeitet. Die Rede ist hier von der Kompromittierung von Journalisten, anonyme Geldzahlungen, aber auch von psychologischen Mitteln, mit denen Informationen erlangt werden.
Konkret geht aus den E-Mails beispielsweise hervor, dass Stratfor Aktivisten wie die "Yes Men", die Tierschutzorganisation PETA oder Opferschutzgruppen in Indien ausspioniert. Diese Informationen fließen dann an Unternehmen, deren Geschäft die Arbeit solcher Organisationen behindern könnten.
Durch die Veröffentlichung der E-Mails sollen Arbeitsweisen und auch die moralische und strategische Ausrichtung der Firma öffentlich gemacht werden. Die Informationen - insgesamt rund 5 Millionen E-Mails aus dem Zeitraum von Juli 2004 bis Dezember 2011 - stammen wohl aus einem Hack, der bereits im Dezember zur Veröffentlichung von Nutzerdaten führte. Rund 4.000 Nachrichten sollen dabei auch Wikileaks selbst oder den Mitbegründer der Plattform, Julian Assange, behandeln.
Wikileaks hatte die Informationen in den letzten Wochen bereits verschiedenen Medienpartnern zur Auswertung zur Verfügung gestellt. Nun soll das Rohmaterial nach und nach im Netz bereitgestellt werden. Unter dem Projekt-Titel "The Global Intelligence Files" wurden in der vergangenen Nacht die ersten 167 E-Mails inklusive der zugehörigen Anhänge veröffentlicht.
Aus den E-Mails soll unter anderem hervorgehen, für welche Firmen Stratfor tätig ist. Zu diesen gehören unter anderem Rüstungskonzerne wie Northrop Grumman und Raytheon, aber auch US-Behörden. Weiterhin gehe aus den Nachrichten hervor, wie das Informanten-Netz Stratfors arbeitet. Die Rede ist hier von der Kompromittierung von Journalisten, anonyme Geldzahlungen, aber auch von psychologischen Mitteln, mit denen Informationen erlangt werden.
Konkret geht aus den E-Mails beispielsweise hervor, dass Stratfor Aktivisten wie die "Yes Men", die Tierschutzorganisation PETA oder Opferschutzgruppen in Indien ausspioniert. Diese Informationen fließen dann an Unternehmen, deren Geschäft die Arbeit solcher Organisationen behindern könnten.
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