Manning: Richter empfiehlt Verfahrenseröffnung
Die Anhörungen im Fall Bradley Manning sind abgeschlossen. Der zuständige Richter Paul Almanza kam dabei zu dem Entschluss, der US Army zu empfehlen, ein ordentliches Verfahren vor einem Militärgericht gegen den mutmaßlichen Wikileaks-Informanten zu eröffnen.
Manning wird vorgeworfen, hunderttausende Dokumente aus den internen Netzen des Militärs und des diplomatischen Dienstes der USA kopiert und an Wikileaks weitergeleitet zu haben. Dabei handelte es sich um die Kriegstagebücher von US-Soldaten in Afghanistan und im Irak sowie zahlreiche Depeschen von US-Botschaften ans Außenministerium.
Die Anklage lautet nun auf Spionage, Weitergabe von Informationen aus dem Bereich der nationalen Sicherheit an den Feind und rund 20 weitere Straftaten. Bei einer Verurteilung droht Manning nun im schlimmsten Fall ein lebenslanger Gefängnisaufenthalt, berichtete die Tageszeitung 'San Francisco Chronical'.
In den letzten Tagen fand erst einmal eine Anhörung statt. Diese hatte den Zweck, vor der Eröffnung eines ordentlichen Verfahrens zu prüfen, ob die Beweislage ausreicht, um den Fall verhandeln zu können. Dies sah Richter Almanza wohl als gegeben an. Laut einer Mitteilung liegen die Vorwürfe in ordnungsgemäßer Form vor und es bestünden berechtigte Gründe anzunehmen, dass der Angeklagte die Taten begangen habe.
Manning arbeitete als militärischer Analyst bei den Nachrichteneinheiten im Irak. Er verfügte über eine Sicherheitseinstufung, mit der er Zugriff auf verschiedene Netzwerke der US-Regierung nehmen konnte, darunter das Secret Internet Protocol Router Network (SIPRNet), dass von US-Behörden zum Austausch geheimer Informationen eingesetzt wird.
Während Manning vom US-Militär als Spion und Verräter angesehen wird, genießt er andererseits Unterstützung von vielen Menschen, die ihn als Whistleblower schätzen, der der Öffentlichkeit Zugang zu wichtigen Informationen verschaffte. In den USA aber auch in verschiedenen anderen Ländern gingen Menschen für seine Freilassung auf die Straße.
Die Anklage lautet nun auf Spionage, Weitergabe von Informationen aus dem Bereich der nationalen Sicherheit an den Feind und rund 20 weitere Straftaten. Bei einer Verurteilung droht Manning nun im schlimmsten Fall ein lebenslanger Gefängnisaufenthalt, berichtete die Tageszeitung 'San Francisco Chronical'.
In den letzten Tagen fand erst einmal eine Anhörung statt. Diese hatte den Zweck, vor der Eröffnung eines ordentlichen Verfahrens zu prüfen, ob die Beweislage ausreicht, um den Fall verhandeln zu können. Dies sah Richter Almanza wohl als gegeben an. Laut einer Mitteilung liegen die Vorwürfe in ordnungsgemäßer Form vor und es bestünden berechtigte Gründe anzunehmen, dass der Angeklagte die Taten begangen habe.
Manning arbeitete als militärischer Analyst bei den Nachrichteneinheiten im Irak. Er verfügte über eine Sicherheitseinstufung, mit der er Zugriff auf verschiedene Netzwerke der US-Regierung nehmen konnte, darunter das Secret Internet Protocol Router Network (SIPRNet), dass von US-Behörden zum Austausch geheimer Informationen eingesetzt wird.
Während Manning vom US-Militär als Spion und Verräter angesehen wird, genießt er andererseits Unterstützung von vielen Menschen, die ihn als Whistleblower schätzen, der der Öffentlichkeit Zugang zu wichtigen Informationen verschaffte. In den USA aber auch in verschiedenen anderen Ländern gingen Menschen für seine Freilassung auf die Straße.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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