Apple: Lehrbücher fürs iPad & Produktions-Software
Der Computer-Konzern Apple hat heute seine Vorstellungen über das zukünftige Aussehen von Lehrbüchern präsentiert. Diese sollen in elektronischer Form auf dem iPad vorliegen, interaktiv, immer auf dem neuesten Stand und mit vielen nützlichen Funktionen ausgestattet sein.
Die Basis für die neuen Features bildet iBooks 2, eine neue Version von Apples E-Book-Software. Über diese lassen sich Lehrbücher präsentieren, die Kinder und Jugendliche stärker für Inhalte interessieren sollen, als die klassischen Ausgaben auf Papier. Apples Marketing-Chef Phil Schiller nannte weitere Vorteile des Konzepts: Das iPad sei leichter und robuster als Bücher und biete zusätzlich noch rund 20.000 Apps in der Kategorie Bildung.
Der Nachteil besteht natürlich darin, dass man erst einmal alle Schüler mit einem iPad ausstatten muss, was nicht gerade eine unwesentliche Investition ist. Trotzdem, so Schiller, seien bereits rund 1,5 Millionen Geräte im Bildungswesen im Einsatz - und es sollen noch deutlich mehr werden.
Die Lehrbücher auf dem iPad verfügen natürlich über eine Volltextsuche und Fachbegriffe können kurzerhand in einem Glossar nachgeschlagen werden. Markierungen werden außerdem auf Notizkarten übernommen, die auf die jeweilige Stelle im Buch verweisen und auch Raum für eigene Anmerkungen bieten. Mit 3D-Grafiken und Videos lassen sich die Inhalte aufhübschen. Bei Bedarf lässt sich am Ende eines Kapitels das neu erlernte Wissen auch mit einem Quiz abfragen.
Apple hat mit einer Reihe von Verlagen bereits die Basis-Versorgung geregelt. Im iBookStore lassen sich die neuen Lehrbücher kaufen, der Preis soll pro Exemplar bei maximal 14,99 Dollar liegen.
Jedem steht es aber auch frei, seine eigenen E-Books zu gestalten. In Apples AppStore steht dafür ab sofort die Software "iBooks Author" zur Verfügung. Mit diesem soll der komplette Funktionsumfang genutzt werden können. Autoren können die Bücher dann über den iBookStore vertreiben. Das Programm ist kostenlos erhältlich.
Weiterhin erweitert Apple sein Projekt "iTunes U" über das eine Reihe von Universitäten Aufzeichnungen von Vorlesungen zum Download anbieten. Das Angebot erweitert Apple nun auch auf Schulen. Für iOS-Geräte steht iTunes U nun außerdem als separate App zur Verfügung.
Der Nachteil besteht natürlich darin, dass man erst einmal alle Schüler mit einem iPad ausstatten muss, was nicht gerade eine unwesentliche Investition ist. Trotzdem, so Schiller, seien bereits rund 1,5 Millionen Geräte im Bildungswesen im Einsatz - und es sollen noch deutlich mehr werden.
Die Lehrbücher auf dem iPad verfügen natürlich über eine Volltextsuche und Fachbegriffe können kurzerhand in einem Glossar nachgeschlagen werden. Markierungen werden außerdem auf Notizkarten übernommen, die auf die jeweilige Stelle im Buch verweisen und auch Raum für eigene Anmerkungen bieten. Mit 3D-Grafiken und Videos lassen sich die Inhalte aufhübschen. Bei Bedarf lässt sich am Ende eines Kapitels das neu erlernte Wissen auch mit einem Quiz abfragen.
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Christian Kahle
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