E-Book in erstem deutschen Shop bestes Buchformat

Deutschland hinkt zwar was die Nutzung von E-Books angeht noch deutlich hinter den USA her, aber auch hierzulande geht die Entwicklung hin zu digitalen Ausgaben. Der Online-Buchhändler Libri konnte erstmals vermelden, dass E-Books sein bestlaufendes Buchformat sind.
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In dem Shop wurden digitale Bücher erstmals im Jahr 2005 angeboten. Seitdem ist der Anteil der verkauften E-Books stetig gestiegen. Im Oktober 2011 waren sie das erste Mal das absatzstärkste Buchformat, das heißt, die Anzahl der verkauften Bücher im digitalen Format war höher als die Anzahl verkaufter physischer Hardcover und höher als die Menge der abgesetzten Taschenbücher.

"Damit erreichen wir einen neuen Meilenstein im Geschäft mit elektronischen Büchern. Kunden honorieren unseren offenen EPUB Standard, der das Lesen von E-Books auf unterschiedlichen Geräten und das Kaufen in unterschiedlichen Shops ermöglicht und zukunftssicher macht", sagte Libri.de-Geschäftsführer Per Dalheimer.

Eine weitere Beschleunigung der E-Book-Verkäufe erwartet das Unternehmen durch Einführung des neuen Sony Readers PRS-T1, der ab sofort lieferbar ist. Hier erwartet man auch, dass die tausend Partner-Buchhandlungen, für die Libri.de die Online-Shops betreibt, eine wichtige Rolle spielen.

Insgesamt bietet das Unternehmen derzeit rund 500.000 E-Books an. Die Produktpalette deckt dabei die Spiegel-Bestsellerliste (Top 20) bei Hardcovern inzwischen zu 95 Prozent ab, bei Taschenbuch sind es 80 Prozent. Die aktuelle Bestseller stehen damit heute fast in der kompletten Breite des Angebots auch in digitaler Form zur Verfügung.
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