iPad Air M4: Solides Tablet mit einigen Schwächen im Test
Mit dem neuen iPad Air M4 frischt Apple seine Tablet-Mittelklasse vor allem technisch auf: schnellerer Prozessor, mehr Arbeitsspeicher. Entscheidend bleibt jedoch, ob das Modell den Aufpreis gegenüber dem iPad 11 rechtfertigt - und wie nah es dem iPad Pro kommt. Unser Kollege Andrzej Tokarski hat es sich angesehen.
Im Alltag überzeugt das Air mit starker Leistung, hochwertiger Verarbeitung und guter Ausstattung. Besonders wichtig ist die Unterstützung des Apple Pencil Pro. Wer zeichnen, schreiben oder kreativ arbeiten möchte, erhält damit denselben Stylus wie beim Pro-Modell. Die Eingabe gelingt präzise und verzögerungsfrei, besonders auf dem 13-Zoll-Modell mit mehr Arbeitsfläche.
Das Display bleibt allerdings ein Kritikpunkt. Apple setzt weiterhin auf ein laminiertes LCD mit 60 Hertz. Farben, Kontrast und Blickwinkel sind gut, auch die Laminierung verbessert das Schreibgefühl deutlich. Im Jahr 2026 wirken 60 Hertz jedoch nicht mehr zeitgemäß, da viele günstigere Konkurrenzmodelle 90 oder 120 Hertz bieten. An das OLED-Panel des iPad Pro reicht das Air klar nicht heran.
Die Lautsprecher liefern einen ausgewogenen Klang mit überraschend kräftigem Bass. Zwar erreicht das iPad Pro mehr Volumen, für Filme, Serien und Musik ist das Air aber gut aufgestellt.
Deutlich schwächer fällt die Akkulaufzeit aus. Im Videotest hielt das 13-Zoll-Modell nur 5 Stunden und 33 Minuten durch, das kleinere 11-Zoll-Gerät sogar nur 4 Stunden und 30 Minuten. Für ein modernes Tablet ist das enttäuschend und ein klarer Nachteil für mobile Nutzer.
Bei der Leistung gibt es dagegen kaum Kritik. Der M4-Chip arbeitet extrem schnell, unterstützt von 12 GB RAM. Apps, Multitasking, Videoschnitt und Spiele laufen flüssig. Selbst anspruchsvolle Anwendungen wie DaVinci Resolve meistert das Tablet souverän. Der Basisspeicher von nur 128 GB wirkt angesichts des Preises jedoch knapp.
Auch beim Gaming zeigt sich ein gemischtes Bild: Der Chip liefert reichlich Leistung, doch das 60-Hertz-Display bremst schnelle Spiele aus. Für grafisch aufwendige Einzelspieler-Titel oder Strategiespiele eignet sich das Air dagegen sehr gut.
Beim Zubehör bleibt Apple teuer. Magic Keyboard und Pencil Pro treiben den Gesamtpreis schnell in Richtung iPad Pro. Dann wird das größere Modell mit besserem Display und stärkerem Gesamtpaket zur attraktiven Alternative.
Unterm Strich ist das iPad Air M4 ein starkes Tablet für Nutzer, die mehr als ein Basis-iPad wollen - etwa für Stiftbedienung, Multitasking oder kreative Arbeit. Schwächen wie 60 Hertz, kurze Akkulaufzeit und teures Zubehör schmälern jedoch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer bereits ein iPad Air M3 besitzt, muss nicht wechseln.
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Im Alltag überzeugt das Air mit starker Leistung, hochwertiger Verarbeitung und guter Ausstattung. Besonders wichtig ist die Unterstützung des Apple Pencil Pro. Wer zeichnen, schreiben oder kreativ arbeiten möchte, erhält damit denselben Stylus wie beim Pro-Modell. Die Eingabe gelingt präzise und verzögerungsfrei, besonders auf dem 13-Zoll-Modell mit mehr Arbeitsfläche.
Das Display bleibt allerdings ein Kritikpunkt. Apple setzt weiterhin auf ein laminiertes LCD mit 60 Hertz. Farben, Kontrast und Blickwinkel sind gut, auch die Laminierung verbessert das Schreibgefühl deutlich. Im Jahr 2026 wirken 60 Hertz jedoch nicht mehr zeitgemäß, da viele günstigere Konkurrenzmodelle 90 oder 120 Hertz bieten. An das OLED-Panel des iPad Pro reicht das Air klar nicht heran.
Die Lautsprecher liefern einen ausgewogenen Klang mit überraschend kräftigem Bass. Zwar erreicht das iPad Pro mehr Volumen, für Filme, Serien und Musik ist das Air aber gut aufgestellt.
Deutlich schwächer fällt die Akkulaufzeit aus. Im Videotest hielt das 13-Zoll-Modell nur 5 Stunden und 33 Minuten durch, das kleinere 11-Zoll-Gerät sogar nur 4 Stunden und 30 Minuten. Für ein modernes Tablet ist das enttäuschend und ein klarer Nachteil für mobile Nutzer.
Bei der Leistung gibt es dagegen kaum Kritik. Der M4-Chip arbeitet extrem schnell, unterstützt von 12 GB RAM. Apps, Multitasking, Videoschnitt und Spiele laufen flüssig. Selbst anspruchsvolle Anwendungen wie DaVinci Resolve meistert das Tablet souverän. Der Basisspeicher von nur 128 GB wirkt angesichts des Preises jedoch knapp.
Auch beim Gaming zeigt sich ein gemischtes Bild: Der Chip liefert reichlich Leistung, doch das 60-Hertz-Display bremst schnelle Spiele aus. Für grafisch aufwendige Einzelspieler-Titel oder Strategiespiele eignet sich das Air dagegen sehr gut.
Gute Kamera für ein Tablet
Die Kameras sind für ein Tablet ordentlich. Hinten sitzt eine 12-Megapixel-Kamera mit guter 4K-Videoqualität, vorne eine Ultraweitwinkelkamera mit Center Stage für Videokonferenzen.Beim Zubehör bleibt Apple teuer. Magic Keyboard und Pencil Pro treiben den Gesamtpreis schnell in Richtung iPad Pro. Dann wird das größere Modell mit besserem Display und stärkerem Gesamtpaket zur attraktiven Alternative.
Unterm Strich ist das iPad Air M4 ein starkes Tablet für Nutzer, die mehr als ein Basis-iPad wollen - etwa für Stiftbedienung, Multitasking oder kreative Arbeit. Schwächen wie 60 Hertz, kurze Akkulaufzeit und teures Zubehör schmälern jedoch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer bereits ein iPad Air M3 besitzt, muss nicht wechseln.
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