WoW: Rund 40 Prozent setzen auf Verschlüsselung
Gehackte Konten sind bei Online-Rollenspielen eine echte Plage und leider alles andere als eine Seltenheit. Verschwundenes Gold und weiterverkaufte Gegenstände können einem den Spielfortschritt von Monaten zunichtemachen.
Aus diesem Grund setzt World of Warcraft, das nach wie vor mit Abstand beliebteste Massively Multiplayer Online Role-Playing Game (MMORPG), seit geraumer Zeit auf spezielle zusätzliche Verschlüsselungs-Software. Mit dem so genannten Authenticator lässt sich das Risiko, dem Passwort-Phishing zum Opfer zu fallen, deutlich minimieren.
Beim Authenticator wird zusätzlich zum normalen Passwort ein sechsstelliger Code generiert, dieser ist nur eine kurze Zeit lang gültig und muss beim Einloggen eingegeben werden. Übermittelt wird er entweder auf einen speziellen 'Schlüsselanhänger' oder eine kostenlose Smartphone-App (iOS, Android und Windows Phone 7).
Wie 'gamesindustry.biz' unter Berufung auf eine Analyse von 'MMO-Champion' berichtet, setzen aber erst knapp 40 Prozent aller Spieler auf diese Sicherheitsmethode. Die erhobenen Zahlen basieren auf der Anzahl des Haustieres "Kernhundwelpe", die jeder Spieler von World of Warcraft bekommt, wenn er sich für diese kryptographische Maßnahme entscheidet.
Etwa 6,4 Millionen Charaktere aus Nordamerika und Europa besitzen ein solches Haustier, ermittelt wurde diese Zahl über das Spielerverzeichnis 'Armory'. Der Schlüsselanhänger, der in Deutschland rund zehn Euro kostet, ist allerdings nicht nur eine Sicherheitsmaßnahme, sondern auch ein lukratives Zusatzgeschäft. Das kleine Gerät, das für das gesamte Blizzard-Netzwerk Battle.net gültig ist, soll Schätzungen von Brancheninsidern nach einen Umsatz von rund 26 Millionen US-Dollar machen.
Längst setzen auch andere MMORPGs auf ähnliche Systeme und versuchen Spieler durch Extras von der zusätzlichen Sicherheitsschranke zu überzeugen: Bei RIFT bekommen die Nutzer einen exklusiven Titel, bei Star Wars: The Old Republic gibt es den Zugang zu einem eigenen Ingame-Shop für Authenticator-Nutzer.
Beim Authenticator wird zusätzlich zum normalen Passwort ein sechsstelliger Code generiert, dieser ist nur eine kurze Zeit lang gültig und muss beim Einloggen eingegeben werden. Übermittelt wird er entweder auf einen speziellen 'Schlüsselanhänger' oder eine kostenlose Smartphone-App (iOS, Android und Windows Phone 7).
Wie 'gamesindustry.biz' unter Berufung auf eine Analyse von 'MMO-Champion' berichtet, setzen aber erst knapp 40 Prozent aller Spieler auf diese Sicherheitsmethode. Die erhobenen Zahlen basieren auf der Anzahl des Haustieres "Kernhundwelpe", die jeder Spieler von World of Warcraft bekommt, wenn er sich für diese kryptographische Maßnahme entscheidet.
Etwa 6,4 Millionen Charaktere aus Nordamerika und Europa besitzen ein solches Haustier, ermittelt wurde diese Zahl über das Spielerverzeichnis 'Armory'. Der Schlüsselanhänger, der in Deutschland rund zehn Euro kostet, ist allerdings nicht nur eine Sicherheitsmaßnahme, sondern auch ein lukratives Zusatzgeschäft. Das kleine Gerät, das für das gesamte Blizzard-Netzwerk Battle.net gültig ist, soll Schätzungen von Brancheninsidern nach einen Umsatz von rund 26 Millionen US-Dollar machen.
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