Preiskartell: Displayhersteller zahlen 550 Mio. Dollar
Eine Reihe großer Display-Hersteller hat sich mit den US-Behörden auf die Beilegung eines Verfahrens wegen Wettbewerbsverzerrung geeinigt. Die Unternehmen gestanden ein, über Jahre hinweg Preisabsprachen getroffen und so durch überhöhte Preise den Kunden das Geld aus der Tasche gezogen zu haben.
Samsung, Sharp, Hitachi, HannStar, Epson, Chimei Innolux und Chunghwa Picture Tubes (CPT) gaben allesamt zu, an den Absprachen und der dadurch bedingten Preistreiberei beteiligt gewesen zu sein. Schon früher hatten die Unternehmen Strafen in Höhe von insgesamt gut 890 Millionen Dollar gezahlt.
Außerdem waren im Dezember bereits einmal 388 Millionen Dollar wegen der Preisabsprachen zur Begleichung von Ansprüchen von Direkt-Käufern der LCD-Panels der diversen Hersteller geflossen. Nun kommen noch einmal 553 Millionen Dollar hinzu, um die Ansprüche von "indirekten" Käufern, die Geräte mit LCDs gekauft hatten, und einer Reihe von US-Bundesstaaten zu bedienen.
Jedes der beschuldigten Unternehmen zahlt unter anderem 14,7 Millionen Dollar, um zivilrechtliche Ansprüche und Strafgelder verschiedener Bundesstaaten zu begleichen. Insgesamt übernimmt Samsung den Löwenanteil von 240 Millionen Dollar, während Sharp jeweils 115,5 und Chimei Innolux rund 110,3 Millionen Dollar zahlen. Die kleineren Hersteller zahlen jeweils Summen zwischen 2,9 und 39 Millionen Dollar.
Noch ist der Kampf der Behörden gegen das Preiskartell der Hersteller von Display-Panels aber keineswegs abgeschlossen. So versuchen die beschuldigten Unternehmen auch weiterhin, den Strafen mit rechtlichen Mitteln zu entkommen und einige weitere Firmen haben sich noch nicht mit den US-Behörden auf die Höhe ihrer Strafzahlungen verständigt. Unter anderem steht eine Einigung mit den Firmen LG Display, Toshiba und AU Optronics noch aus.
Außerdem waren im Dezember bereits einmal 388 Millionen Dollar wegen der Preisabsprachen zur Begleichung von Ansprüchen von Direkt-Käufern der LCD-Panels der diversen Hersteller geflossen. Nun kommen noch einmal 553 Millionen Dollar hinzu, um die Ansprüche von "indirekten" Käufern, die Geräte mit LCDs gekauft hatten, und einer Reihe von US-Bundesstaaten zu bedienen.
Jedes der beschuldigten Unternehmen zahlt unter anderem 14,7 Millionen Dollar, um zivilrechtliche Ansprüche und Strafgelder verschiedener Bundesstaaten zu begleichen. Insgesamt übernimmt Samsung den Löwenanteil von 240 Millionen Dollar, während Sharp jeweils 115,5 und Chimei Innolux rund 110,3 Millionen Dollar zahlen. Die kleineren Hersteller zahlen jeweils Summen zwischen 2,9 und 39 Millionen Dollar.
Noch ist der Kampf der Behörden gegen das Preiskartell der Hersteller von Display-Panels aber keineswegs abgeschlossen. So versuchen die beschuldigten Unternehmen auch weiterhin, den Strafen mit rechtlichen Mitteln zu entkommen und einige weitere Firmen haben sich noch nicht mit den US-Behörden auf die Höhe ihrer Strafzahlungen verständigt. Unter anderem steht eine Einigung mit den Firmen LG Display, Toshiba und AU Optronics noch aus.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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