Preiskartell: Millionenstrafe gegen Displayhersteller
Einige bekannte Displayhersteller sind in Südkorea zur Zahlung einer Kartellstrafe in Höhe von umgerechnet insgesamt fast 125 Millionen Euro verurteilt worden. Hintergrund sind Preisabsprachen unter den Firmen.
Zu den zehn verurteilten Firmen gehören die weltgrößten Lieferanten von LCD-Panels, also Samsung, AU Optronics, LG Display und Chimei Innolux. Gemeinsam haben die Konzerne einen Marktanteil von mehr als 80 Prozent, so dass ihre Preisabsprachen weltweit den Interessen der Kunden geschadet hätten, erklärte die südkoreanische Wettbewerbsaufsicht.
Die nun verhängte Strafe ist die höchste Summe, die jemals in einem internationalen Kartellverfahren in Südkorea ausgesprochen wurde. Die Wettbewerbskommission hatte das Verhalten der Unternehmen fünf Jahre lang untersucht und schloss sich nun den Urteilen der amerikanischen und europäischen Behörden an, die die Displayhersteller ebenfalls wegen Preisabsprachen verurteilt haben.
Die Unternehmen haben sich nach Angaben der Wettbewerbsaufsicht von Südkorea in der Zeit zwischen September 2001 und Dezember 2006 regelmäßig in Taiwan getroffen, um nicht nur ihre Produktionskapazitäten abzusprechen, sondern auch künstliche Preiserhöhungen zu vereinbaren.
Samsung wurde zu einer Strafe in Höhe von umgerechnet 62,6 Millionen Euro verurteilt, während LG Display eigentlich umgerechnet 42,2 Millionen Euro zahlen soll. Die beiden koreanischen Hersteller meldeten ihre Vergehen jedoch angeblich freiwillig, weshalb Samsung seiner Strafe komplett entgeht und LG nur die Hälfte der Summe zahlen muss.
In Südkorea wird wegen der Strafmilderung für Samsung und LG nun nach Angaben der Zeitung 'The Hankyoreh' Kritik an der Arbeit der Wettbewerbshüter laut. Die Hintermänner von Preisabsprachen würden häufig straffrei ausgehen, weil sie das System der Strafminderung missbrauchen, indem sie ihre illegalen Aktivitäten nach deren Ende freiwillig melden. Die Auswirkungen einer Verurteilung würden deshalb erheblich gemindert, da zwar Strafen verhängt werden, die von den Beteiligten dann aber nicht gezahlt werden müssen.
Die nun verhängte Strafe ist die höchste Summe, die jemals in einem internationalen Kartellverfahren in Südkorea ausgesprochen wurde. Die Wettbewerbskommission hatte das Verhalten der Unternehmen fünf Jahre lang untersucht und schloss sich nun den Urteilen der amerikanischen und europäischen Behörden an, die die Displayhersteller ebenfalls wegen Preisabsprachen verurteilt haben.
Die Unternehmen haben sich nach Angaben der Wettbewerbsaufsicht von Südkorea in der Zeit zwischen September 2001 und Dezember 2006 regelmäßig in Taiwan getroffen, um nicht nur ihre Produktionskapazitäten abzusprechen, sondern auch künstliche Preiserhöhungen zu vereinbaren.
Samsung wurde zu einer Strafe in Höhe von umgerechnet 62,6 Millionen Euro verurteilt, während LG Display eigentlich umgerechnet 42,2 Millionen Euro zahlen soll. Die beiden koreanischen Hersteller meldeten ihre Vergehen jedoch angeblich freiwillig, weshalb Samsung seiner Strafe komplett entgeht und LG nur die Hälfte der Summe zahlen muss.
In Südkorea wird wegen der Strafmilderung für Samsung und LG nun nach Angaben der Zeitung 'The Hankyoreh' Kritik an der Arbeit der Wettbewerbshüter laut. Die Hintermänner von Preisabsprachen würden häufig straffrei ausgehen, weil sie das System der Strafminderung missbrauchen, indem sie ihre illegalen Aktivitäten nach deren Ende freiwillig melden. Die Auswirkungen einer Verurteilung würden deshalb erheblich gemindert, da zwar Strafen verhängt werden, die von den Beteiligten dann aber nicht gezahlt werden müssen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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