Samsung kauft Sony-Anteil an Display-Hersteller
Der japanische Elektronikkonzern Sony hat den Verkauf seines Anteils an einem auf die Fertigung von Displays spezialisierten Joint-Venture mit dem koreanischen Hersteller Samsung bekannt gegeben. Samsung übernimmt die Anteile von Sony für fast eine Milliarde Dollar.
Die beiden Unternehmen haben sich darauf geeinigt, dass Samsung die bisher gemeinsam geführte Firma S-LCD zu einer vollwertigen Tochter macht, wobei sie weiterhin Panels für die Fernseher von Sony liefern soll. Die in Südkorea angesiedelte Firma S-LCD wurde im April 2004 gegründet. Seitdem hielt Sony fast 50 Prozent der Anteile. Samsung zahlt für Sonys Anteile gut 934 Millionen Dollar.
Sony verkauft seinen Teil von S-LCD vor allem deshalb an Samsung, weil man jüngst massive Rückgänge bei den Verkaufszahlen der hauseigenen Flachbildfernseher hinnehmen musste und unklar ist, ob es gelingen wird, dem einstigen Kerngeschäft neues Leben einzuhauchen.
In einer Stellungnahme erklärte Sony, dass man durch den Verkauf der Anteile von S-LCD an Samsung weiterhin LCD-Panels aus zuverlässiger Quelle zu den marktüblichen Preisen einkaufen könne, ohne dabei die Verantwortung und die Kosten für den Betrieb von Produktionsstätten tragen zu müssen.
Sony will vorläufig vor allem auf eine Steigerung der Profitabilität setzen, statt auf einer möglichst hohen Zahl verkaufter Geräte. Eine Aufgabe des TV-Geschäfts kommt nach Angaben des Managements aber keineswegs in Frage. Unter anderem will Sony künftig auf den Einkauf von Displays von weiteren externen Herstellern setzen.
Generell hält Sony weiter an seiner Stategie der vier Bildschirme fest, die darauf abzielt Inhalte und Verbindungen zwischen Smarthones, Laptops, Tablets und Fernsehern zu schaffen. Im Oktober hatte Sony bekanntgegeben, dass man den 50-prozentigen Anteil von Ericsson an dem Telefonhersteller Sony Ericsson übernimmt, um so Smartphones besser in das eigene Produkt-Lineup integrieren zu können.
Sony verkauft seinen Teil von S-LCD vor allem deshalb an Samsung, weil man jüngst massive Rückgänge bei den Verkaufszahlen der hauseigenen Flachbildfernseher hinnehmen musste und unklar ist, ob es gelingen wird, dem einstigen Kerngeschäft neues Leben einzuhauchen.
In einer Stellungnahme erklärte Sony, dass man durch den Verkauf der Anteile von S-LCD an Samsung weiterhin LCD-Panels aus zuverlässiger Quelle zu den marktüblichen Preisen einkaufen könne, ohne dabei die Verantwortung und die Kosten für den Betrieb von Produktionsstätten tragen zu müssen.
Sony will vorläufig vor allem auf eine Steigerung der Profitabilität setzen, statt auf einer möglichst hohen Zahl verkaufter Geräte. Eine Aufgabe des TV-Geschäfts kommt nach Angaben des Managements aber keineswegs in Frage. Unter anderem will Sony künftig auf den Einkauf von Displays von weiteren externen Herstellern setzen.
Generell hält Sony weiter an seiner Stategie der vier Bildschirme fest, die darauf abzielt Inhalte und Verbindungen zwischen Smarthones, Laptops, Tablets und Fernsehern zu schaffen. Im Oktober hatte Sony bekanntgegeben, dass man den 50-prozentigen Anteil von Ericsson an dem Telefonhersteller Sony Ericsson übernimmt, um so Smartphones besser in das eigene Produkt-Lineup integrieren zu können.
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