Nokia Siemens will 17.000 Beschäftigte entlassen
Der angeschlagene Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks hat Massenentlassungen angekündigt. Insgesamt sollen 17.000 Arbeitsplätze wegfallen. Die deutschen Niederlassungen könnten von der Maßnahme überdurchschnittlich stark betroffen sein.
Aktuell beschäftigt Nokia Siemens Networks weltweit etwa 74.000 Mitarbeiter. Wird die Ankündigung im vollen Umfang durchgezogen, ist also fast ein Viertel der Belegschaft betroffen. Von den rund 9.000 Stellen, die es derzeit noch in Deutschland gibt, könnte nach Ansicht von Branchenkennern etwa ein Drittel wegfallen. Streichungen sind dabei in allen Bereichen geplant, teilte das Management mit.
Dem Unternehmen gelang es in den letzten Jahren nicht, aus der Verlustzone zu kommen, obwohl die Geschäfte an sich gar nicht so schlecht liefen. Eine der Ursachen ist der harte Preiskampf, der unter anderem vom chinesischen Konkurrenten Huawei ausgeht. Ein Versuch der beiden Joint Venture-Partner Nokia und Siemens, die Firma zu verkaufen, schlug fehl und führte dazu, dass diese noch einmal eine Milliarde Euro investieren mussten, um überhaupt eine Neustrukturierung zu ermöglichen.
Diese soll bis 2013 das Ziel verwirklichen, die Ausgaben im operativen Geschäft um eine Milliarde Euro pro Jahr zu reduzieren. Um dies zu verwirklichen, will sich Nokia Siemens Networks von einem Teil seiner Produktpalette trennen. Zukünftig wolle man sich komplett auf Netzwerkausrüstung für breitbandige mobile Datennetze konzentrieren, hieß es.
In dem Segment will das Unternehmen auf dem Weltmarkt eine führende Rolle anstreben und von dessen zukünftigem Wachstum profitieren. Dafür müsse man die Konkurrenzfähigkeit aber steigern, erklärte Konzernchef Rajeev Suri. Immerhin hat man es hier nicht nur mit der Konkurrenz aus China zu tun, sondern auch mit ehrgeizigen Marktführer Ericsson. Deshalb seien die zahlreichen Entlassungen "bedauerlich, aber nötig".
Dem Unternehmen gelang es in den letzten Jahren nicht, aus der Verlustzone zu kommen, obwohl die Geschäfte an sich gar nicht so schlecht liefen. Eine der Ursachen ist der harte Preiskampf, der unter anderem vom chinesischen Konkurrenten Huawei ausgeht. Ein Versuch der beiden Joint Venture-Partner Nokia und Siemens, die Firma zu verkaufen, schlug fehl und führte dazu, dass diese noch einmal eine Milliarde Euro investieren mussten, um überhaupt eine Neustrukturierung zu ermöglichen.
Diese soll bis 2013 das Ziel verwirklichen, die Ausgaben im operativen Geschäft um eine Milliarde Euro pro Jahr zu reduzieren. Um dies zu verwirklichen, will sich Nokia Siemens Networks von einem Teil seiner Produktpalette trennen. Zukünftig wolle man sich komplett auf Netzwerkausrüstung für breitbandige mobile Datennetze konzentrieren, hieß es.
In dem Segment will das Unternehmen auf dem Weltmarkt eine führende Rolle anstreben und von dessen zukünftigem Wachstum profitieren. Dafür müsse man die Konkurrenzfähigkeit aber steigern, erklärte Konzernchef Rajeev Suri. Immerhin hat man es hier nicht nur mit der Konkurrenz aus China zu tun, sondern auch mit ehrgeizigen Marktführer Ericsson. Deshalb seien die zahlreichen Entlassungen "bedauerlich, aber nötig".
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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