Nokia Siemens Networks:
Nokia kauft alle Anteile
Der finnische Hersteller Nokia ist vor allem für seine Mobiltelefon-Sparte bekannt. Für einen signifikanten Teil des Umsatzes ist aber auch das Joint-Venture mit Siemens verantwortlich. Nun wird sich Nokia die Anteile am Netzwerkausrüster zurückholen.
Wie die beiden Unternehmen Nokia und Siemens heute in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt gaben, werden die Finnen den gesamten 50-Prozent-Anteil von Siemens zurückkaufen. Als Preis wurden 1,7 Milliarden Euro vereinbart, das Geschäft soll bis zum Ende des dritten Jahresquartals abgeschlossen werden.
Das bisherige Unternehmen Nokia Siemens Networks wird damit wieder eine 100-Prozent-Tochter des finnischen Herstellers, der Name Siemens wird entsprechend nach Vollzug des Geschäfts gestrichen werden. Man erwartet keine wettbewerbsrechtlichen Einsprüche seitens der europäischen Kartellwächter, die Freigabe soll bis Ende 2013 erfolgen. Nokia zahlt dann 1,2 Milliarden Euro gleich, der Rest folgt ein Jahr nach Abschluss des Deals über einen sicheren Kredit.
Der Ausstieg von Siemens ist nicht unbedingt überraschend, das deutsche Unternehmen versucht nach Angaben von Bloomberg BusinessWeek bereits seit Jahren aus dem 2007 gegründeten und lange unprofitablen Joint-Venture auszusteigen um sich auf seine anderen Geschäftsbereiche konzentrieren zu können.
Im vergangenen Jahr konnte die lange Durststrecke von Nokia Siemens Networks (NSN) allerdings beendet werden, das Unternehmen kam wieder in die Gewinnzone. 2012 machte man einen Umsatz von 13,1 Milliarden Euro, als Gewinn blieben etwa 822 Millionen Euro übrig.
Entsprechend wird Nokia-CEO Stephen Elop in der Pressemitteilung zitiert, dass NSN eine "attraktive Wachstumsgelegenheit" darstelle. Elop verwies auch auf den Erfolg der zuletzt durchgeführten Umstrukturierungsmaßnahmen und betonte die "klare Marktführung bei LTE", was in der Geschäftsführung von Nokia ebenfalls als Wachstumsmarkt gesehen wird.
Das bisherige Unternehmen Nokia Siemens Networks wird damit wieder eine 100-Prozent-Tochter des finnischen Herstellers, der Name Siemens wird entsprechend nach Vollzug des Geschäfts gestrichen werden. Man erwartet keine wettbewerbsrechtlichen Einsprüche seitens der europäischen Kartellwächter, die Freigabe soll bis Ende 2013 erfolgen. Nokia zahlt dann 1,2 Milliarden Euro gleich, der Rest folgt ein Jahr nach Abschluss des Deals über einen sicheren Kredit.
Der Ausstieg von Siemens ist nicht unbedingt überraschend, das deutsche Unternehmen versucht nach Angaben von Bloomberg BusinessWeek bereits seit Jahren aus dem 2007 gegründeten und lange unprofitablen Joint-Venture auszusteigen um sich auf seine anderen Geschäftsbereiche konzentrieren zu können.
Im vergangenen Jahr konnte die lange Durststrecke von Nokia Siemens Networks (NSN) allerdings beendet werden, das Unternehmen kam wieder in die Gewinnzone. 2012 machte man einen Umsatz von 13,1 Milliarden Euro, als Gewinn blieben etwa 822 Millionen Euro übrig.
Entsprechend wird Nokia-CEO Stephen Elop in der Pressemitteilung zitiert, dass NSN eine "attraktive Wachstumsgelegenheit" darstelle. Elop verwies auch auf den Erfolg der zuletzt durchgeführten Umstrukturierungsmaßnahmen und betonte die "klare Marktführung bei LTE", was in der Geschäftsführung von Nokia ebenfalls als Wachstumsmarkt gesehen wird.
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