Cotton Candy: Android-Computer in einem USB-Stick
Das norwegische Startup FXI Technologies hat einen voll funktionsfähigen Computer, der mit Googles Smartphone-Betriebssystem Android betrieben wird, in einem USB-Stick untergebracht. Damit kann quasi jeder Bildschirm mit USB-Anschluss als Rechner betrieben werden.
Das System wurde unter dem Code-Namen "Cotton Candy" entwickelt. Angetrieben wird der Mini-Computer von einem ARM Cortex-A9-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,2 Gigahertz und zwei Kernen. Diesem steht ein ebenfalls von ARM stammender Grafikprozessor der Mali-400 MP-Reihe zur Seite. Verbindungen nach außen sind über 802.11n-WLAN und Bluetooth möglich.
Cotton Candy
Das Gerät kann beispielsweise an ein Notebook angeschlossen werden und übernimmt dann dessen Bildschirm und Eingabeelemente für den Betrieb der Nutzeroberfläche seines Besitzers. An einem Flachbildfernseher kann der Stick auch an einem HDMI-Port betrieben werden und ermöglicht es dann 1080p-Videos abzuspielen. Diese können beispielsweise auf einer MicroSD-Karte enthalten sein, die Cotton Candy als Speicher dient.
Beim Betrieb am Notebook wird das Android-System als virtuelle Umgebung gebootet. So ist es beispielsweise möglich, dass Android-Entwickler ihre herkömmliche Arbeitsumgebung um eine Test-Oberfläche erweitern. Der Datenaustausch zwischen dem Host- und dem Gast-Betriebssystem sei problemlos möglich, hieß es.
Das Haupteinsatzgebiet sehen die Entwickler allerdings durchaus darin, dass Nutzer stets ihren kleinen Computer dabei haben, der jedes Display zu einem Terminal für Cloud-Anwendungen macht. Der Anwender soll so überall Zugang zu seiner persönlichen Nutzeroberfläche und seinen Daten in der Wolke haben.
Aktuell existiert das System lediglich als Prototyp. Bei FXI Technologies plant man derzeit aber durchaus den kommerziellen Betrieb. Bis dahin soll allerdings noch USB 3.0 nachgerüstet werden. Außerdem will das Unternehmen das Gerät auch mit einer ARM-Version von Ubuntu-Linux und später auch mit Windows 8 anbieten. Der Preis soll dann bei unter 200 Dollar liegen.
Cotton Candy
Das Gerät kann beispielsweise an ein Notebook angeschlossen werden und übernimmt dann dessen Bildschirm und Eingabeelemente für den Betrieb der Nutzeroberfläche seines Besitzers. An einem Flachbildfernseher kann der Stick auch an einem HDMI-Port betrieben werden und ermöglicht es dann 1080p-Videos abzuspielen. Diese können beispielsweise auf einer MicroSD-Karte enthalten sein, die Cotton Candy als Speicher dient.
Beim Betrieb am Notebook wird das Android-System als virtuelle Umgebung gebootet. So ist es beispielsweise möglich, dass Android-Entwickler ihre herkömmliche Arbeitsumgebung um eine Test-Oberfläche erweitern. Der Datenaustausch zwischen dem Host- und dem Gast-Betriebssystem sei problemlos möglich, hieß es.
Das Haupteinsatzgebiet sehen die Entwickler allerdings durchaus darin, dass Nutzer stets ihren kleinen Computer dabei haben, der jedes Display zu einem Terminal für Cloud-Anwendungen macht. Der Anwender soll so überall Zugang zu seiner persönlichen Nutzeroberfläche und seinen Daten in der Wolke haben.
Aktuell existiert das System lediglich als Prototyp. Bei FXI Technologies plant man derzeit aber durchaus den kommerziellen Betrieb. Bis dahin soll allerdings noch USB 3.0 nachgerüstet werden. Außerdem will das Unternehmen das Gerät auch mit einer ARM-Version von Ubuntu-Linux und später auch mit Windows 8 anbieten. Der Preis soll dann bei unter 200 Dollar liegen.
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Christian Kahle
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