Microsoft & Quanta mit Android-Deal - Google-Kritik
Microsoft hat ein weiteres Patentabkommen mit einem Hersteller von Android-Geräten abgeschlossen, in dessen Rahmen der taiwanische Vertragsfertiger Quanta nun Lizenzgebühren für jedes Smartphone und Tablet aus seiner Produktion abführen wird.
Quanta ist zwar als weltgrößter Vertragsfertiger für Notebooks bekannt, hat aber inzwischen begonnen, mobile Computer und Smartphones auch unter seinem eigenen Markennamen direkt an den Handel zu liefern. Das neue Lizenzabkommen deckt auch Geräte ab, auf denen Googles Notebook-Betriebssystem Chrome OS im Einsatz ist, berichtet 'PCWorld'.
Microsoft und Quanta veröffentlichten keine weiteren Informationen zu den Details ihres Patentabkommens. Marktbeobachter wie der Patentexperte Florian Müller ließen verlauten, dass die Industrie offenbar kein Vertrauen darin habe, dass sich Google mit dem Kauf von Motorola und seinen Patenten künftig effektiv gegen Patentklagen gegen sein Smartphone- und Tablet-Betriebssystem Android wehren kann.
Google-Chef Larry Page ging laut 'BusinessWeek' auf die Patentabkommen mit Microsoft während der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen des Internetkonzerns ein. Microsoft belästige seine eigenen Kunden offenbar lieber mit rechtlichen Schritten, anstatt im Smartphone-Markt auf den Wettbewerb mit eigenen Produkten zu setzen, hieß es. Man kenne die Details der Patentabkommen zwar nicht, gehe aber davon aus dass die Partner von Google durchaus profitieren würden.
Microsoft hat mittlerweile mit einer Vielzahl von Geräteherstellern Abkommen geschlossen, die sie gegen die Zahlung einer Gebühr vor möglichen Patentklagen durch den Softwarekonzern schützen. Zu den Lizenznehmern gehören unter anderem HTC, Samsung, Acer und Onkyo. HTC zahlt nach Einschätzung von Marktbeobachtern rund 12 Dollar für jedes Android-Gerät an Microsoft. Mittlerweile verdient das Unternehmen dadurch angeblich mehr als mit dem Vertrieb der Lizenzen für Windows Phone.
Microsoft und Quanta veröffentlichten keine weiteren Informationen zu den Details ihres Patentabkommens. Marktbeobachter wie der Patentexperte Florian Müller ließen verlauten, dass die Industrie offenbar kein Vertrauen darin habe, dass sich Google mit dem Kauf von Motorola und seinen Patenten künftig effektiv gegen Patentklagen gegen sein Smartphone- und Tablet-Betriebssystem Android wehren kann.
Google-Chef Larry Page ging laut 'BusinessWeek' auf die Patentabkommen mit Microsoft während der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen des Internetkonzerns ein. Microsoft belästige seine eigenen Kunden offenbar lieber mit rechtlichen Schritten, anstatt im Smartphone-Markt auf den Wettbewerb mit eigenen Produkten zu setzen, hieß es. Man kenne die Details der Patentabkommen zwar nicht, gehe aber davon aus dass die Partner von Google durchaus profitieren würden.
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