Intel will Begrüßungsgeld für seine 15nm-Fertigung
Der Chiphersteller Intel wird seine ersten Produktionsanlagen für 15-Nanometer-Architekturen in Irland ansiedeln. Eigentlich war die Fab 28 des Konzerns im israelischen Kiryat Gat für eine entsprechende Aufrüstung vorgesehen. Dann aber machte die irische Regierung ein Angebot, das Intel nicht ablehnen konnte.
Wie die israelische Zeitung 'Globes' unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, hatte sich das Unternehmen zuerst an das Investment Promotion Center der israelischen Regierung gewandt. Von diesem forderte man eine Subvention in Höhe von 600 Millionen Dollar. Im Gegenzug wollte man zusagen, die dann fortgeschrittenste Halbleiter-Fertigungsanlage in dem Land zu installieren.
Der Umfang des Projekts ist nicht gerade klein. Intel sieht 4,8 Milliarden Dollar an Investitionen aus der eigenen Kasse vor. Durch den Bau der Anlage sollen 1.300 Arbeitsplätze entstehen. Angesichts dessen, dass man Intel seit Mitte der 1990er Jahre bereits vier Mal Zuschüsse zugestanden hat - davon im Jahr 2000 zuletzt 200 Millionen Dollar Zuschuss zur 2,7 Milliarden Dollar teuren Fabrik in Kiryat Gat - zeigten Finanz- und Wirtschaftsministerium dem Unternehmen diesmal aber die kalte Schulter.
Allerdings war dies nicht der einzige Grund. Die Ministerien waren ohnehin gehalten, ihre Subventionspolitik stärker unter Kontrolle zu halten, um nicht bei jedem ausländischen Investor Begehrlichkeiten zu wecken. Allerdings ließ man sich zumindest dazu hinreißen, Intel finanziell entgegenzukommen, wenn das Unternehmen einen anderen Standort wählt. Auf diese Weise sollten auch andere Städte des Landes vom Ausbau der IT-Branche profitieren. Insbesondere an einer Ansiedlung in Beit She'an hat die Regierung Interesse.
Bei Intel soll intern nun aber bereits die Entscheidung gefallen sein, dann doch lieber die Produktion in Irland aufzustocken. Die irische Regierung ist offenbar eher bereit, Intel im gewünschten Maße entgegenzukommen. Immerhin arbeitet man seit Jahren intensiv daran, das ehemalige Armenhaus der EU zum größten IT-Standort zu entwickeln. Neben Subventionen wird hierfür auf niedrige Steuern gesetzt.
Trotzdem soll ein weiterer Ausbau der Präsenz in Israel bei Intel noch längst nicht vom Tisch sein - auch mit der Option Beit She'an. Nur dürfte in den Überlegungen der Aufbau einer 15-Nanometer-Fabrik erst einmal keine Rolle mehr spielen.
Der Umfang des Projekts ist nicht gerade klein. Intel sieht 4,8 Milliarden Dollar an Investitionen aus der eigenen Kasse vor. Durch den Bau der Anlage sollen 1.300 Arbeitsplätze entstehen. Angesichts dessen, dass man Intel seit Mitte der 1990er Jahre bereits vier Mal Zuschüsse zugestanden hat - davon im Jahr 2000 zuletzt 200 Millionen Dollar Zuschuss zur 2,7 Milliarden Dollar teuren Fabrik in Kiryat Gat - zeigten Finanz- und Wirtschaftsministerium dem Unternehmen diesmal aber die kalte Schulter.
Allerdings war dies nicht der einzige Grund. Die Ministerien waren ohnehin gehalten, ihre Subventionspolitik stärker unter Kontrolle zu halten, um nicht bei jedem ausländischen Investor Begehrlichkeiten zu wecken. Allerdings ließ man sich zumindest dazu hinreißen, Intel finanziell entgegenzukommen, wenn das Unternehmen einen anderen Standort wählt. Auf diese Weise sollten auch andere Städte des Landes vom Ausbau der IT-Branche profitieren. Insbesondere an einer Ansiedlung in Beit She'an hat die Regierung Interesse.
Bei Intel soll intern nun aber bereits die Entscheidung gefallen sein, dann doch lieber die Produktion in Irland aufzustocken. Die irische Regierung ist offenbar eher bereit, Intel im gewünschten Maße entgegenzukommen. Immerhin arbeitet man seit Jahren intensiv daran, das ehemalige Armenhaus der EU zum größten IT-Standort zu entwickeln. Neben Subventionen wird hierfür auf niedrige Steuern gesetzt.
Trotzdem soll ein weiterer Ausbau der Präsenz in Israel bei Intel noch längst nicht vom Tisch sein - auch mit der Option Beit She'an. Nur dürfte in den Überlegungen der Aufbau einer 15-Nanometer-Fabrik erst einmal keine Rolle mehr spielen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Intels Aktienkurs in Euro
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema
- Geekom IT13 im Test: Anspruchsvoller Mini-PC mit starkem Innenleben
- X-Plus Storm 10X im Test: Netbook-Format mit bis zu 2 Terabyte SSD
- Geekom IT15: Leistungsstarker Mini-PC mit Intel-AI-Chip im Test
- Geekom XT13 Pro 2025 Edition: Leise Neuauflage des Mini-PC im Test
- Nvidia RTX 5060 unter der Lupe: Mit fünf Budget-CPUs im Härtetest
Neue Intel-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 10/11 Patch-Day Oktober: Das große Sicherheitsupdate ist da
- Windows 11 KB5127648: Erstes Update für Version 26H2 wird verteilt
- Telekom: Streit um Kündigungsbutton und Rückholangebote
- Beats kündigt Pill-Lautsprecher in Pokémon-Sonderedition an
- GTA 6 für PC soll angeblich im ersten Quartal 2027 starten
- Nvidia verdoppelt die Leistung von DLSS 5 und senkt den VRAM-Bedarf
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
das neueste Release von ventoy-1.1.18
d-hubs - Vorgestern 18:58 Uhr -
OFFLINE Echtzeit-Übersetzer?
ichliebecomputer - Vorgestern 01:11 Uhr -
KDE-Plasma 6.8 in der finalen Entwicklungsphase:
d-hubs - 11.10. 20:24 Uhr -
"MSBuild.exe "Hard error" - Anzeige nach Win11-Start
Mannitwo - 11.10. 17:28 Uhr -
Karlsruher Manifest zur Digitalen Souveränität
d-hubs - 10.10. 22:53 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen