SETI: Radioteleskop dank Spenden wieder aktiv

Nach einer längeren Pause können die Aktivisten rund um das SETI-Projekt nun wieder mit der Suche nach Außerirdischen beginnen. Man konnte eine ausreichende Menge an Spendengeldern sammeln, um das Allen Telescope Array wieder in Betrieb nehmen zu können.
Seit dem Start der zugehörigen Spenden-Initiative konnten über 200.000 US-Dollar gesammelt werden. Auf der offiziellen Webseite haben sich die Initiatoren zum aktuellen Stand der Dinge geäußert. Es sei dringlicher als je zuvor, nach außerirdischen Leben Ausschau zu halten. Immerhin entdecke man täglich immer mehr Planeten, die der Erde ähnlich sein sollen.

Das Allen Telescope Array (ATA) nutzt das in den 80er Jahren gegründete SETI-Institut seit einigen Jahren. In der vollen Ausbaustufe soll das Radioteleskop hunderte Radioantennen im Norden von Kalifornien umfassen. ATA wird gemeinsam mit der Universität von Berkeley benutzt.

Als Namensgeber tritt hierbei der Microsoft-Mitbegründer Paul Allen auf. 2001 stimmte Allen zu, einen Teil der Finanzierung dieses Vorhabens übernehmen zu wollen.

Aus Geldnot musste die Reihe großer Teleskope im April außer Betrieb gesetzt werden. Das notwendige Geld für die Unterhaltung der Anlage fehlte damals. Kürzungen im staatlichen Haushalt sorgten für Engpässe bei der Finanzierung, hieß es damals.
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