SETI-Forscher haben neues Ziel:
Werden wir heimlich beobachtet?
Im Zuge der SETI-Forschung, also der Suche nach außerirdischen Intelligenzen, horchte man bisher weit ins Weltall hinaus. Doch nun hat man hier ein neues, vielversprechendes Ziel ausgemacht, das viel näher liegt: Die sogenannten Ko-Orbitale.
Angesichts der enormen Distanzen und Zeitspannen im Universum ist es extrem unwahrscheinlich, dass wir ausgerechnet jetzt Signale von intelligenten Wesen in anderen Sonnensystemen empfangen. Denn vielleicht sind eventuell vorhandene Völker schon seit einigen Millionen Jahren ausgestorben - oder sie sind auf gleicher Entwicklungsstufe wie wir und ihre Signale würden uns aufgrund der Distanzen erst in einigen hundert Jahren oder noch später erreichen.
Daher kamen SETI-Forscher auf die Idee, nach Spuren von forschenden Zivilisationen zu suchen, die vielleicht schon vor hunderten Millionen Jahren entdeckten, dass sich auf der Erde Leben entwickelt und die auch die Möglichkeit hatten, in unserem Sonnensystem vorbeizuschauen. Anzunehmen wäre dann, dass sie unauffälliges und gut positioniertes Beobachtungs-Equipment hinterlassen hätten.
Nach Ansicht einiger Forscher wären diese Objekte daher ein gutes Ziel, wenn man die Spuren außerirdischen Lebens, das irgendwann einmal unser Sonnensystem besucht hat, entdecken will. Und diese Himmelskörper wären nicht wesentlich schwerer und kostenintensiver zu erreichen als der Mond - es gibt sogar schon konkrete Planungen der Chinesen, eine Sonde zum nächstgelegenen Objekt dieser Art zu schicken.
Und selbst wenn eine solche Mission aus SETI-Sicht keinen Erfolg brächte - aus Perspektive der sonstigen Raumfahrt wäre ein solches Projekt auch so sehr sinnvoll. Denn Asteroiden wurden schon längst als nächste Ziele definiert. Immerhin bieten sie einen nahezu unverfälschten Blick auf die frühen Zeiten in unserem Sonnensystem und sind auch als mögliche Rohstoffquelle von Interesse.
Siehe auch: SETI: Radioteleskop dank Spenden wieder aktiv
Daher kamen SETI-Forscher auf die Idee, nach Spuren von forschenden Zivilisationen zu suchen, die vielleicht schon vor hunderten Millionen Jahren entdeckten, dass sich auf der Erde Leben entwickelt und die auch die Möglichkeit hatten, in unserem Sonnensystem vorbeizuschauen. Anzunehmen wäre dann, dass sie unauffälliges und gut positioniertes Beobachtungs-Equipment hinterlassen hätten.
Idealer Beobachtungsposten
Ein idealer Standort hierfür wären die sogenannten Ko-Orbitale - das sind Asteroiden, die die Sonne genau auf der Erdumlaufbahn umkreisen und daher quasi über ewige Zeiten den immer gleichen Abstand zur Erde behalten. Denn der Mond ist aufgrund seiner relativ hohen Gravitation quasi ein regelrechter Magnet für Meteoriten-Einschläge und auch sonst sind die Bedingungen hier aufgrund hoher Temperatur-Schwankungen nicht besonders gut, um Technik über sehr lange Zeiträume überleben zu lassen.Nach Ansicht einiger Forscher wären diese Objekte daher ein gutes Ziel, wenn man die Spuren außerirdischen Lebens, das irgendwann einmal unser Sonnensystem besucht hat, entdecken will. Und diese Himmelskörper wären nicht wesentlich schwerer und kostenintensiver zu erreichen als der Mond - es gibt sogar schon konkrete Planungen der Chinesen, eine Sonde zum nächstgelegenen Objekt dieser Art zu schicken.
Und selbst wenn eine solche Mission aus SETI-Sicht keinen Erfolg brächte - aus Perspektive der sonstigen Raumfahrt wäre ein solches Projekt auch so sehr sinnvoll. Denn Asteroiden wurden schon längst als nächste Ziele definiert. Immerhin bieten sie einen nahezu unverfälschten Blick auf die frühen Zeiten in unserem Sonnensystem und sind auch als mögliche Rohstoffquelle von Interesse.
Siehe auch: SETI: Radioteleskop dank Spenden wieder aktiv
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Christian Kahle
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