Bester SETI@Home-Unterstützer wurde entlassen
Er wurde nun entlassen. Die Behörde warf ihm vor, mit dem Einsatz der SETI@home-Software einen Schaden von rund 1 Million Dollar angerichtet zu haben. Das berichtete der lokale Fernsehsender 'KPHO'. Das Programm war auf rund 5.000 Rechnern im Verantwortungsbereich der Schulbehörde im Einsatz.
"Wir unterstützen die wissenschaftliche Ausbildung und hätten wohl bei der Erforschung von Krebs mitgemacht", erklärte Denise Birdwell, Leiterin der Schulbehörde. "Als Bildungs-Institution unterstützen wir aber nicht die Suche nach E.T.", sagte sie weiter.
Wie sie ausführte, sei die SETI@home-Software wohl seit zehn Jahren im Einsatz gewesen und hätte dafür gesorgt, dass die Computer an den Schulen stets ausgelastet waren. Dadurch entstanden zusätzliche Kosten durch den Verschleiß von Hardware und einem erhöhten Energieverbrauch.
Niesluchowskis Unterstützung von SETI@home, einem Projekt zur Suche nach außerirdischen Funksignalen in den Aufzeichnungen eines Radioteleskops, war keine unbedeutende Sache. Er ist die Einzelperson mit den meisten berechneten Paketen überhaupt.
Er selbst äußerte sich bisher nicht öffentlich zu seiner Entlassung. Seine Frau wies dem Fernsehsender gegenüber aber alle Vorwürfe der Schulverwaltung zurück. Demnach habe er von einem früheren Leiter der Institution die Erlaubnis für den Einsatz der Software bekommen. Als Vater von sieben Kindern habe er sich auch nicht selbst ständig intensiv mit dem Projekt beschäftigt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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