SETI@Home: Aliens finden, auch mit der Grafikkarte
Bei SETI@home handelt es sich um eines der ältesten Projekte für verteilte Berechnungen. Bereits seit 1999 sucht die University of California nach außerirdischem Leben im Weltall. Dazu werden die von Radioteleskopen aufgenommen Signale von Freiwilligen analysiert. Mehr als fünf Millionen Nutzer nehmen daran teil. Gemeinsam erreicht man eine Rechenleistung, die höher ist als die des drittschnellsten Rechners der Top 500 der Supercomputer (510 Billionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde).
Die Entwickler geben an, dass der neue Client, der die GPU von Nvidia-Grafikkarten nutzt, fünf bis zehn Mal schneller ist als der alte Client, der lediglich die CPU genutzt hat. Die Rechenleistung des Projekts soll sich damit deutlich steigern lassen.
Mit Folding@Home existiert ein ähnliches Projekt, das die Faltung von Proteinen untersucht. Hier existiert bereits seit geraumer Zeit eine Client-Software, die die Rechenleistung von Grafikkarten nutzt. Anfangs wurden lediglich die Grafikkarten aus dem Hause ATI unterstützt, inzwischen werden aber auch die CUDA-fähigen Grafikkarten von Nvidia herangezogen.
Weitere Informationen: SETI@home BIOINC-Client Beta
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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