Pilotphase: TSMC soll Apple A6-Prototypen bauen
Dies würde bedeuten, dass der Computer-Konzern tatsächlich wichtige Aufträge vom bisherigen Partner Samsung zu anderen Produzenten umlagert. Der Rechtsstreit, den Apple seit einiger Zeit mit den Südkoreanern führt, dürfte hierbei eine wesentliche Rolle spielen. Ebenso aber auch die Tatsache, dass die beiden Unternehmen sich zunehmend als erbitterte Konkurrenten auf den Smartphone- und Tablet-Märkten gegenüberstehen und um die Marktführung kämpfen.
Zwar erhielt TSMC von Apple alle Details zur Fertigung der A6 übermittelt, allerdings soll noch nicht klar sein, ob der Auftragshersteller letztlich die Produktion übernimmt. Dies wird davon abhängen, mit welcher Qualität das Unternehmen in der Pilotphase aufwarten kann. Hier geht es vor allem darum, wie hoch die Zahl fehlerhafter Chips pro Wafer sein wird.
Allerdings spricht einiges dafür, dass TSMC in der Lage sein wird, den Ansprüchen Apples gerecht zu werden. So steht für dieses Jahr ein Budget für kurzfristige Investitionen in Technologie-Updates und Kapazitätssteigerungen zur Verfügung. Das Unternehmen dürfte wohl kaum von Sparsamkeit gepackt werden, wenn es darum geht, ein wichtiger Partner von Apple werden zu können.
Außerdem verfügt man bei TSMC schon über einen breiten Schatz an Erfahrungen mit der Herstellung von ARM-Prozessoren. Auch das grundlegende Design der Apple-CPUs, die der Computerhersteller in seinen iPhones und iPads verbaut, beruht auf den Architekturen der britischen Chip-Schmiede.
Nicht zuletzt könnte die Fähigkeit TSMCs, als einer der ersten Auftragshersteller in großem Stil 28-Nanometer-Designs produzieren zu können, den Ausschlag geben. Bisher werden die A5-Prozessoren bei Samsung mit 45 Nanometern Strukturweite gebaut. Die weitere Miniaturisierung würde vor allem den Stromverbrauch und damit die Wärmeabgabe weiter reduzieren, was den Weg zu noch kompakteren Designs bei den Endprodukten frei macht.
Offiziell ist über den A6 - wie bei Apple üblich - noch nichts bekannt. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass es zumindest für die nächste iPad-Generation einen Chip mit vier Kernen geben könnte. Dadurch könnte Apple sich wohl in Sachen Performance ein gutes Stück von den meisten Konkurrenten absetzen.
Zwar erhielt TSMC von Apple alle Details zur Fertigung der A6 übermittelt, allerdings soll noch nicht klar sein, ob der Auftragshersteller letztlich die Produktion übernimmt. Dies wird davon abhängen, mit welcher Qualität das Unternehmen in der Pilotphase aufwarten kann. Hier geht es vor allem darum, wie hoch die Zahl fehlerhafter Chips pro Wafer sein wird.
Allerdings spricht einiges dafür, dass TSMC in der Lage sein wird, den Ansprüchen Apples gerecht zu werden. So steht für dieses Jahr ein Budget für kurzfristige Investitionen in Technologie-Updates und Kapazitätssteigerungen zur Verfügung. Das Unternehmen dürfte wohl kaum von Sparsamkeit gepackt werden, wenn es darum geht, ein wichtiger Partner von Apple werden zu können.
Außerdem verfügt man bei TSMC schon über einen breiten Schatz an Erfahrungen mit der Herstellung von ARM-Prozessoren. Auch das grundlegende Design der Apple-CPUs, die der Computerhersteller in seinen iPhones und iPads verbaut, beruht auf den Architekturen der britischen Chip-Schmiede.
Nicht zuletzt könnte die Fähigkeit TSMCs, als einer der ersten Auftragshersteller in großem Stil 28-Nanometer-Designs produzieren zu können, den Ausschlag geben. Bisher werden die A5-Prozessoren bei Samsung mit 45 Nanometern Strukturweite gebaut. Die weitere Miniaturisierung würde vor allem den Stromverbrauch und damit die Wärmeabgabe weiter reduzieren, was den Weg zu noch kompakteren Designs bei den Endprodukten frei macht.
Offiziell ist über den A6 - wie bei Apple üblich - noch nichts bekannt. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass es zumindest für die nächste iPad-Generation einen Chip mit vier Kernen geben könnte. Dadurch könnte Apple sich wohl in Sachen Performance ein gutes Stück von den meisten Konkurrenten absetzen.
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Christian Kahle
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