Anonymous: Bisher größter Leak trifft US-Militär
Im Rahmen des Leaks, der unter dem Titel "Military Meltdown Monday" stattfand, wurden so unter anderem 90.000 E-Mail-Adressen von Militärangehörigen und die Hashes der zugehörigen Passwörter öffentlich. Hinzu kommen rund 4 Gigabyte an Quellcodes, Karten und verschiedene andere Informationen aus dem Umfeld von Regierungsstellen sowie Unternehmen, die Aufträge aus der öffentlichen Hand erhielten. berichtete die Tageszeitung 'The Epoch Times'.
Die Daten stammen offenbar von den IT-Systemen des Unternehmens Booz Allen, das der US-Regierung und dem Militär verschiedene Dienstleitungen zur Verfügung stellt. Die Firma soll dabei angeblich an einigen geheimdienstlichen Unternehmungen beteiligt sein, die nach Ansicht der Anonymous-Anhänger illegal sind.
Verstrickungen zwischen dem privatwirtschaftlichen Unternehmen und Regierungsstellen sind dabei nicht unwahrscheinlich. Immerhin besteht das Top-Management des Unternehmens zu einem guten Teil aus ehemaligen Mitgliedern des US-Geheimdienstes NSA. Im Zuge dessen soll Booz Allen auch bei der Vergabe von Aufträgen des Öfteren bevorteilt worden sein.
Die Veröffentlichung der Daten erfolgte im Rahmen der "Operation Anti-Security" (AntiSec), die ursprünglich von der inzwischen aufgelösten Gruppe Lulz Security gestartet worden war. Diese hat zum Ziel, interne Informationen von Behörden und Unternehmen an die Öffentlichkeit zu bringen.
Ein Beteiligter, der unter dem Pseudonym Sabu agiert und auch führendes Mitglied von Lulz Security gewesen sein soll, verkündete, dass es sich hier um den ersten von den zwei größten Leaks handeln soll, die Anonymous in den letzten vier Jahren durchführte. Auch das zweite Datenpaket stammt wohl aus Kreisen der US-Regierung, da die Ankündigung mit einer Warnung an die Geheimdienste verbunden war.
Die Daten stammen offenbar von den IT-Systemen des Unternehmens Booz Allen, das der US-Regierung und dem Militär verschiedene Dienstleitungen zur Verfügung stellt. Die Firma soll dabei angeblich an einigen geheimdienstlichen Unternehmungen beteiligt sein, die nach Ansicht der Anonymous-Anhänger illegal sind.
Verstrickungen zwischen dem privatwirtschaftlichen Unternehmen und Regierungsstellen sind dabei nicht unwahrscheinlich. Immerhin besteht das Top-Management des Unternehmens zu einem guten Teil aus ehemaligen Mitgliedern des US-Geheimdienstes NSA. Im Zuge dessen soll Booz Allen auch bei der Vergabe von Aufträgen des Öfteren bevorteilt worden sein.
Die Veröffentlichung der Daten erfolgte im Rahmen der "Operation Anti-Security" (AntiSec), die ursprünglich von der inzwischen aufgelösten Gruppe Lulz Security gestartet worden war. Diese hat zum Ziel, interne Informationen von Behörden und Unternehmen an die Öffentlichkeit zu bringen.
Ein Beteiligter, der unter dem Pseudonym Sabu agiert und auch führendes Mitglied von Lulz Security gewesen sein soll, verkündete, dass es sich hier um den ersten von den zwei größten Leaks handeln soll, die Anonymous in den letzten vier Jahren durchführte. Auch das zweite Datenpaket stammt wohl aus Kreisen der US-Regierung, da die Ankündigung mit einer Warnung an die Geheimdienste verbunden war.
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Christian Kahle
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