Kaspersky kritisiert die Sicherheit von Android
Kaspersky konnte in der Vergangenheit über 50 Apps finden, die über den Android Market angeboten wurden und eine trojanische Funktionalität enthielten. In den meisten Fällen handelte es sich um eine legale Software, die von Kriminellen um eine schadhafte Komponente ergänzt wurden. Google besitzt die Möglichkeit, derartige schadhaften Apps sowohl aus dem Android Market als auch vom Smartphones des Nutzers zu entfernen. Allerdings kritisiert Kaspersky, dass Angreifer diese Funktionalität einfach aus ihren manipulierten Apps entfernen könnten.
Die über 50 Apps, die die Sicherheitsexperten auf Googles Software-Marktplatz gefunden haben, nutzten eine Sicherheitslücke aus, um sich Root-Rechte auf dem Gerät zu verschaffen. Anschließend stand das Tor für Schadsoftware aller Art offen, die unbemerkt nachgeladen werden konnte, um beispielsweise Daten über den Anwender zu sammeln und zu verschicken.
Laut Kaspersky hätte das verhindert werden können, wenn die neueste Android-Version eingesetzt worden wäre. Allerdings verwenden etwa 96 Prozent der Android-Nutzer eine Betriebssystemversion, die kleiner als 2.3 ist und somit die Sicherheitslücke aufweist (siehe Statistik von Google).
Aufgrund der mangelhaften Update-Politik der Gerätehersteller, Mobilfunkanbieter und von Google, zweifelt Kaspersky das gesamte Sicherheitskonzept des mobilen Betriebssystems an. Selbst die Meldungen, die vor der Installation einer App bestätigt werden müssen, werden von den meisten Anwendern ignoriert. Würde die App die Erlaubnis haben wollen, auf die gespeicherten SMS-Nachrichten zuzugreifen, würden es die meisten Anwender unbemerkt erlauben.
Für das laufende Jahr erwartet Kaspersky eine Verdopplung der Zahl der neu entdeckten Schädlinge, die sich an ein mobiles Betriebssystem richten. Über 1000 neue Virensignaturen werden erwartet.
Weitere Informationen: Kaspersky Malware-Report Q1 2011
Die über 50 Apps, die die Sicherheitsexperten auf Googles Software-Marktplatz gefunden haben, nutzten eine Sicherheitslücke aus, um sich Root-Rechte auf dem Gerät zu verschaffen. Anschließend stand das Tor für Schadsoftware aller Art offen, die unbemerkt nachgeladen werden konnte, um beispielsweise Daten über den Anwender zu sammeln und zu verschicken.
Laut Kaspersky hätte das verhindert werden können, wenn die neueste Android-Version eingesetzt worden wäre. Allerdings verwenden etwa 96 Prozent der Android-Nutzer eine Betriebssystemversion, die kleiner als 2.3 ist und somit die Sicherheitslücke aufweist (siehe Statistik von Google).
Aufgrund der mangelhaften Update-Politik der Gerätehersteller, Mobilfunkanbieter und von Google, zweifelt Kaspersky das gesamte Sicherheitskonzept des mobilen Betriebssystems an. Selbst die Meldungen, die vor der Installation einer App bestätigt werden müssen, werden von den meisten Anwendern ignoriert. Würde die App die Erlaubnis haben wollen, auf die gespeicherten SMS-Nachrichten zuzugreifen, würden es die meisten Anwender unbemerkt erlauben.
Für das laufende Jahr erwartet Kaspersky eine Verdopplung der Zahl der neu entdeckten Schädlinge, die sich an ein mobiles Betriebssystem richten. Über 1000 neue Virensignaturen werden erwartet.
Weitere Informationen: Kaspersky Malware-Report Q1 2011
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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