Google kündigt verbesserte Suchergebnisse an
Die Google-Entwickler nehmen jeden Tag kleine Veränderungen an den Algorithmen vor, um die relevantesten Suchergebnisse unter den ersten Treffern darzustellen. Diese Änderungen sind so geringfügig, dass sie von den meisten Nutzern nicht bemerkt werden. In ihrer Gesamtheit sorgen sie dennoch für bessere Suchergebnisse. Jetzt hat man eine Veränderung vorgenommen, die 11,8 Prozent aller Suchanfragen betrifft und somit deutlich sichtbare Auswirkungen hat.
Das Update der Suchmaschine sorgt dafür, dass qualitativ wertlose Seiten in der Trefferliste weiter unten angezeigt werden. Dazu gehören vor allem Internetseiten, die kopierte Inhalte anbieten oder einfach nur unnütz sind. Link-Farmen gehören zu diesen unnützen Seiten. Website-Betreiber, die sich mit ihrem Content viel Mühe gegeben haben und einzigartige Inhalte anbieten, werden belohnt und in den Trefferlisten deutlich besser platziert.
Welche Kriterien der Algorithmus auswertet, bleibt natürlich ein Geheimnis, schließlich würden sich Suchmaschinenoptimierer (SEO) auf jede Information stürzen, die ihnen dabei hilft, die Suchmaschine zu überlisten. In einem Blog-Beitrag erklären die Entwickler, dass sie ihr jüngstes Algorithmen-Update mit den ersten Ergebnissen der Chrome-Erweiterung "Personal Blocklist" verglichen haben. Damit kann jeder Chrome-Nutzer eine eigene Liste mit Websites anlegen, die seiner Meinung nach nicht in die Trefferliste gehören. Man stellte fest, dass die durch das Update abgewerteten Seiten zu 84 Prozent mit den von den Nutzern blockierten Websites übereinstimmen.
Vorerst wirkt sich das Algorithmenupdate ausschließlich auf die US-amerikanische Version der Suchmaschine aus. In allen anderen Teilen der Welt werden die Veränderungen zu einem späteren Zeitpunkt integriert.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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