Wikileaks: Bank of America trifft Vorkehrungen
Wikileaks-Sprecher Julian Assange hatte vor einiger Zeit bekannt gegeben, dass der nächste größere Leak aus Unterlagen einer großen amerikanischen Bank bestehen wird. Die Dokumente sollen detaillierte Einblicke in ein "Ökosystem der Korruption" geben. Die Informationen sollen von einer Festplatte stammen, die einmal im PC eines Topmanagers der fraglichen Bank steckte.
Bisher ist allerdings noch nicht bekannt, um welches Finanzinstitut es sich handeln wird. Trotzdem reagierte man bei der Bank of America umgehend auf die Ankündigung. Ein Team aus 15 bis 20 hochrangigen Vertretern der Bank soll dem Bericht zufolge seit Wochen eine großangelegte interne Untersuchung durchführen.
Dabei wird jeder Fall, in dem ein Computer verloren ging, noch einmal geprüft. Aber auch verschiedene andere Wege, auf denen das interne Kommunikationssystem kompromittiert werden könnte, werden untersucht. Unterstützung gibt es dabei vom Beratungsunternehmen Booz Allen Hamilton.
Weiterhin sind mehrere prominente Anwaltskanzleien damit beauftragt worden, die rechtlichen Probleme, die eine Veröffentlichung von internen Dokumenten nach sich ziehen könnte, zu bewerten. Über alle Schritte fordert Bank-Chef Brian T. Moynihan regelmäßig Berichte ein.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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