Viele große Firmen sperren Facebook und Co.

Wirtschaft & Firmen Nur die wenigsten Mitarbeiter in den großen deutschen Konzernen können in ihrer Mittagspause die Neuigkeiten auf Facebook checken und in einem Tweet mitteilen, was es Neues gibt. Viele Unternehmen sperren den Zugriff auf die sozialen Netzwerke. Laut einem Bericht der 'WirtschaftsWoche' geht es den Firmen nicht nur darum, dass die Mitarbeiter ihre Zeit in den Social Networks verschwenden, sondern dass man Angst vor Sicherheitslücken und Datenspionage hat. "Für den Großteil unserer Mitarbeiter sind viele externe Social-Media-Angebote aus Sicherheitsgründen am Arbeitsplatz nicht zugänglich", heißt es beispielsweise von der Commerzbank.

Beim deutschen Autobauer Volkswagen sind ebenfalls die verschiedensten sozialen Netzwerke gesperrt. Kürzlich machte Porsche Schlagzeilen, da man die Nutzung von Facebook aus Angst vor Wirtschaftsspionage sperrte.

Die Sicherheitsexperten aus dem Hause Kaspersky erklärten, dass es inzwischen nicht mehr die E-Mails sind, die das beliebteste Einfallstor für Schadsoftware darstellen, sondern die sozialen Netzwerke. Es gibt jedoch auch Firmen, die Facebook und Co. aus Produktivitätsgründen sperren. Dies ist beispielsweise an einigen Standorten von Daimler der Fall.
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