400.000 neue Stellen: Foxconn will expandieren

Wirtschaft & Firmen Der Auftragshersteller Foxconn will im Laufe des kommenden Jahres massiv expandieren. 400.000 neue Stellen sollen in China geschaffen werden, erklärte Firmensprecher Arthur Huang gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Dadurch will das Unternehmen zwei Probleme lösen: Zum einen erwartet man für die Zukunft deutlich höhere Auftragseingänge. Andererseits soll die Zahl der Überstunden bei den bereits für Foxconn arbeitenden Beschäftigten reduziert werden.

Durch die Neueinstellungen würde die Belegschaft auf 1,3 Millionen Mitarbeiter wachsen. "Wir sind nicht sicher, ob das klappt, aber es ist die Richtung, in die wir gehen wollen", so Huang. Vor allem in Zentralchina will Foxconn expandieren und so vermeiden, dass in den großen Werken im Süden noch größere Personalkonzentrationen erfolgen.

Mit den Plänen reagiert Foxconn auch auf eine Serie von Selbstmorden unter den Beschäftigten. 13 Mitarbeiter nahmen sich in diesem Jahr bereits das Leben - meist, indem sie sich von Werkhallen stürzten. Dem Konzern wurde daraufhin vorgeworfen, wegen des hohen Arbeitsdrucks und der geringen Bezahlung zumindest Mitschuld an den Todesfällen zu tragen.
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