World of Warcraft: Datenschutz in der Kritik

Mitte Januar dieses Jahres stellten die Entwickler von Blizzard die Erweiterung des Arsenals von World of Warcraft (WoW) vor. Dabei handelt es sich um eine Webseite, die zu jedem Charakter von WoW generiert wird. Eben dieses Angebot stößt nun in den Kreisen der WoW-Spieler auf heftige Kritik. Blizzard gibt an dieser Stelle keine Auswahlmöglichkeit darüber, ob ein Arsenal erstellt werden soll. Zudem können die Spieler nicht festlegen, welche Daten in dem Arsenal veröffentlicht werden und letztlich öffentlich einsehbar sind.

Neben einer 3D-Ansicht der jeweiligen Spielfigur zeigt das Arsenal einige weitere Informationen über die Spieler. Unter anderem werden dort die kürzlich erreichten Erfolge aufgelistet. Als zusätzliches Feature bietet Blizzard allen interessierten Nutzern diese Liste in Form eines RSS-Feeds an.

In diesem Feed ist neben den Ereignissen stets auch die zugehörige Uhrzeit enthalten. Um diese Daten über die Spieler einsehen zu können, ist kein WoW-Zugang notwendig.

Im offiziellen deutschen 'WoW-Forum' ist in diesem Zusammenhang eine hitzige Diskussion entstanden. In den Augen von mehreren Spielern handelt es sich bei dieser Protokollierung der Spielaktivität um ein Datenschutzproblem. Derzeit kann dieses Protokoll noch nicht deaktiviert werden.
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