Neuer Produktionsprozess ermöglicht billige OLEDs
Der Produktionsprozess, der von Wissenschaftlern der Arizona State University in Zusammenarbeit mit der Firma Universal Display erarbeitet wurde, basiert auf den Technologien und Geräten, mit denen heute bereits LCDs gefertigt werden. Dadurch brauchen keine neuen, teuren Systeme für die OLED-Produktion angeschafft werden.
Bei LCDs werden die Transistoren, die die einzelnen Pixel ansteuern, bei hohen Temperaturen auf ein Glassubstrat aufgetragen. Flexible OLEDs basieren aber auf einer Kunsstoff-Folie, für die ein solcher Prozess zu heiß wäre. Nun habe man aber eine Steuerungsmethode gefunden, bei der auch die Verarbeitung der empfindlicheren Trägersubstanz möglich ist.
Wie Nicholas Colaneri, Leiter des Flexible Display Centers an der Arizona State University ausführte, können flexible OLEDs so zu einem ähnlichen Preis gefertigt werden, wie herkömmliche LCDs. Die Schaltgeschwindigkeit der Transistoren ist dabei hoch genug, um die flüssige Wiedergabe von Videos zu ermöglichen. Das Verfahren soll schon bald Marktreife erlangen.
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Christian Kahle
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