Durchbruch bei Suche nach leuchtstärkeren OLEDs
Am Pacific Northwest National Laboratory gelang es nun die Ausbeute an blauem Licht um 25 Prozent zu verbessern. Damit konnte man gerade am Schwachpunkt der OLED-Forschung weiterkommen. Rot und grün leuchtende Materialien gibt es bereits mit deutlich besseren Leistungswerten.
Das Ziel der Forscher ist es dabei allerdings nicht ausschließlich, Displays zu mehr Leuchtkraft zu verhelfen. Sie wollen OLEDs zukünftig auch als energiesparende Lampen einsetzen. Da dabei nur rote, grüne und blaue Layer übereinandergelegt werden, um weißes Licht zu erzeugen, und keine einzelnen Pixel angesteuert werden müssen, wären solche Leuchtelemente auch bei großflächiger Nutzung relativ preiswert.
Die OLED-Technologie macht es sich zunutze, dass bestimmte organische Halbleiter-Materialien beim Anlegen einer Spannung Licht emittieren. Die Effizienz ist dabei deutlich höher als bei anorganischen Stoffen, die beispielsweise in LEDs zum Einsatz kommen. Allerdings ist die Lebensdauer derzeit noch geringer.
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Christian Kahle
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