Bundestag: Störsender sollen Twittern unterbinden
Hintergrund ist ein Vorfall im Rahmen der Wahl des Bundespräsidenten. Die CDU-Abgeordnete Julia Klöckner und der SPD-Abgeordnete Ulrich Kelber hatten das Wahlergebnis bereits vor dessen offizieller Bekanntgabe über den Micro-Blogging-Dienst Twitter verbreitet.
Kurz darauf ertappte auch Peter Struck, seines Zeichens Fraktionschef der SPD, dass verschiedene Teilnehmer einer vertraulichen Sitzung Nachrichten im Internet posteten. Dies soll nun mit technischen Maßnahmen - also der Aufstellung von Störsendern unterbunden werden.
"Wir wollen wissen, ob das technisch machbar wäre", sagt Christian Lange, SPD-Mitglied im Ältestenrat des Bundestags, gegenüber dem Magazin. Erfahrungen mit dem Einsatz solcher Störvorrichtungen in den Parlamenten anderer Staaten sollen in das Vorhaben mit einbezogen werden.
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