Spotify macht einstige Premium-Funktion jetzt für alle Nutzer kostenlos
Spotify schaltet ein bisheriges Premium-Feature für alle Nutzer frei. Ab sofort lassen sich verwaltete Nutzerkonten auch mit einem kostenlosen Basis-Zugang erstellen. Das bringt mehr Sicherheit, hat aber einen Haken.
Die Einrichtung erfolgt direkt in der App über die regulären Kontoeinstellungen. Ein eigenes Smartphone benötigen die jungen Zuhörer dafür nicht zwingend. Familienmitglieder wechseln auf einem geteilten Tablet oder Telefon einfach zwischen Profilen. Der Hauptzugang bleibt dabei durch eine vierstellige Geheimzahl geschützt.
Podcasts und Hörbücher bleiben bei den Kinderprofilen aktuell allerdings komplett außen vor. Zudem sind die Konten auf "privat" gestellt und über die allgemeine Suchfunktion nicht auffindbar. Wie Spotify in seiner Pressemitteilung zur Funktion schreibt, sind bei den verwalteten Profilen anstößige Inhalte standardmäßig blockiert. Die Kinderprofile werden so auf altersgerechte Musik beschränkt. Eltern können über ein zentrales Dashboard zudem gezielt einzelne Künstler oder Lieder sperren.
Die Einrichtung eines verwalteten Kontos gelingt über die App-Einstellungen
In der Vergangenheit gab es Kritik von Verbraucherschützern, da verwaltete Konten mit den angesprochenen Jugendschutzfunktionen hinter einer Bezahlschranke versteckt waren. Mit der aktuellen Anpassung ändert sich das nun. Einen Haken hat die kostenlose Nutzung allerdings. Da das Basis-Abonnement werbefinanziert ist, bekommen auch die Kinder regelmäßige Werbeunterbrechungen zu hören. Wer ein komplett werbefreies Erlebnis möchte, benötigt weiterhin den kostenpflichtigen Familientarif.
Sobald die Jugendlichen das in ihrem Land geltende Mindestalter erreichen, lässt sich das verwaltete Profil übrigens in ein reguläres Konto umwandeln. Bis zur Volljährigkeit müssen die Erziehungsberechtigten jeglichen Änderungen jedoch explizit zustimmen, bevor die elterliche Kontrolle komplett entfällt.
Nutzt ihr bereits Kinderkonten für euren Nachwuchs oder plant ihr die Einrichtung? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen zu dem Thema gerne mit uns in den Kommentaren.
Download Spotify - Musik-Streaming-Client für Windows
Siehe auch:
Kinderkonten für alle Nutzer
Der schwedische Streaming-Dienst Spotify arbeitet weiter an seiner Plattform. Nach einem nützlichen Update für Musik-Bibliotheken und der Einführung eines KI-Chatbots macht das Unternehmen jetzt eine Premium-Funktion breiter verfügbar. Bisher waren verwaltete Konten für Kinder unter 13 Jahren ausschließlich Abonnenten des kostenpflichtigen Tarifs "Premium Family" vorbehalten. Nun steht das Feature weltweit auch Anwendern mit einem kostenlosen Basis-Zugang zur Verfügung. Eltern erhalten damit die Möglichkeit, den Musikkonsum ihres Nachwuchses sicher zu gestalten.Die Einrichtung erfolgt direkt in der App über die regulären Kontoeinstellungen. Ein eigenes Smartphone benötigen die jungen Zuhörer dafür nicht zwingend. Familienmitglieder wechseln auf einem geteilten Tablet oder Telefon einfach zwischen Profilen. Der Hauptzugang bleibt dabei durch eine vierstellige Geheimzahl geschützt.
Podcasts und Hörbücher bleiben bei den Kinderprofilen aktuell allerdings komplett außen vor. Zudem sind die Konten auf "privat" gestellt und über die allgemeine Suchfunktion nicht auffindbar. Wie Spotify in seiner Pressemitteilung zur Funktion schreibt, sind bei den verwalteten Profilen anstößige Inhalte standardmäßig blockiert. Die Kinderprofile werden so auf altersgerechte Musik beschränkt. Eltern können über ein zentrales Dashboard zudem gezielt einzelne Künstler oder Lieder sperren.
Schutzfunktionen und Werbung
Neben den Audio-Einschränkungen sind auch Musikvideos und animierte Canvas-Hintergrundbilder ab Werk deaktiviert. Das soll nicht nur das Datenvolumen schonen, sondern auch visuelle Ablenkungen verhindern. Ein positiver Nebeneffekt für Erwachsene ist, dass die Hörgewohnheiten der Kinder nicht länger die eigenen personalisierten Empfehlungen verfälschen. Algorithmen vermischen somit keine Kinderlieder mehr mit den eigenen favorisierten Künstlern.
Die Einrichtung eines verwalteten Kontos gelingt über die App-Einstellungen
In der Vergangenheit gab es Kritik von Verbraucherschützern, da verwaltete Konten mit den angesprochenen Jugendschutzfunktionen hinter einer Bezahlschranke versteckt waren. Mit der aktuellen Anpassung ändert sich das nun. Einen Haken hat die kostenlose Nutzung allerdings. Da das Basis-Abonnement werbefinanziert ist, bekommen auch die Kinder regelmäßige Werbeunterbrechungen zu hören. Wer ein komplett werbefreies Erlebnis möchte, benötigt weiterhin den kostenpflichtigen Familientarif.
Frühere Versuche
Spotify experimentiert bereits seit dem Jahr 2019 mit speziellen Formaten für ein jüngeres Publikum. Damals startete das Unternehmen die separate Anwendung Spotify Kids, die jedoch nur in ausgewählten Märkten verfügbar war. Die inzwischen weltweit eingeführten Profile integrieren die Schutzmechanismen direkt in die Hauptanwendung.Sobald die Jugendlichen das in ihrem Land geltende Mindestalter erreichen, lässt sich das verwaltete Profil übrigens in ein reguläres Konto umwandeln. Bis zur Volljährigkeit müssen die Erziehungsberechtigten jeglichen Änderungen jedoch explizit zustimmen, bevor die elterliche Kontrolle komplett entfällt.
Nutzt ihr bereits Kinderkonten für euren Nachwuchs oder plant ihr die Einrichtung? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen zu dem Thema gerne mit uns in den Kommentaren.
Download Spotify - Musik-Streaming-Client für Windows
Zusammenfassung
- Spotify bietet Kinderkonten jetzt weltweit auch für Gratis-Nutzer an
- Eltern können die Profile direkt über die App-Einstellungen verwalten
- Anstößige Inhalte werden in den Kinder-Profilen automatisch blockiert
- Die Musikvorlieben der Kinder verfälschen nicht mehr die Empfehlungen
- Bei der kostenlosen Nutzung müssen Kinder allerdings Werbung anhören
- Hörbücher und Podcasts sind auf den Kinder-Konten derzeit deaktiviert
Siehe auch:
- Spotify bringt KI-Chatbot: Er weiß, was du letzten Sommer gehört hast
- Spotify hört auf Nutzer: Nützliches Update für eure Musik-Bibliothek
- KI-Musik bei Spotify: CEO verteidigt umstrittene Remix-Pläne
- Spotify-Nutzer nörgeln, Google feiert: Alle Icons werden zu Discokugeln
- Hass auf die Discokugel: Spotify kehrt zum alten Logo zurück
Thema:
Spotify-Download
Videos zum Thema Spotify
Beliebt im Preisvergleich
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Outlook-Update: Microsoft-365-Roadmap verrät neue Signatur-Funktion
- Staatliche E-Auto-Prämie: Schon über 100.000 Anträge eingegangen
- Update für Labor-Version: Neue Funktion für den FritzBox-Onlinemonitor
- Microsoft streicht Empfehlung von 32 GB RAM für Windows 11
- Meme-Preis: Asus verlangt jetzt ca. 5090 $ für eine Nvidia RTX 5090
- SpaceX-Rakete: Trümmerteil schlug unkontrolliert auf dem Mond ein
- George R. R. Martin meldet sich, hat keine guten Nachrichten für Fans
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!