OnePlus verlässt Europa: Oppo bestätigt Rückzug der Smartphone-Marke
OnePlus verabschiedet sich mit sofortiger Wirkung ganz offiziell aus Europa. Auch den US-Markt will man nicht länger bedienen. Nachdem der "Exit" sich in den letzten Wochen und Monaten bereits abzeichnete, wurde er jetzt von OnePlus bestätigt.
Wie OnePlus in einer Mitteilung auf seiner Website erklärt, erfolge jetzt eine "Betriebsanpassung", in deren Rahmen man die Einführung neuer Produkte in Europa und Nordamerika beendet. Wer aktuell bereits ein OnePlus-Produkt besitzt, werde auch weiterhin Software-Updates, Sicherheitsupdates und die gesetzlich vorgeschriebenen Unterstützungsleistungen im Rahmen der Garantie und Gewährleistung erhalten, versichert man weiter.
Bemerkenswert ist dabei, dass OnePlus nicht mehr von seinem hauseigenen OxygenOS spricht, sondern offensichtlich Oppos ColorOS auf die Geräte bringen will. Für die Nutzer dürfte sich damit aber wohl wenig ändern, denn abgesehen vom Namen und einigen Design-Details sind die beiden Betriebssysteme wohl praktisch identisch.
Laut der Liste der häufigen Fragen auf der OnePlus-Website für Deutschland will man den Nutzern auch die Option bieten, einen "Rollback" auf OxygenOS vorzunehmen, wenn sie mit ColorOS nicht zufrieden sind. Damit dürfte man dann aber wieder mit der künftig nicht mehr aktuellen Android-Version 16 auskommen müssen. Welche OnePlus-Geräte auf das Oppo-Betriebssystem umgestellt werden sollen, listet das Unternehmen bisher nicht.
Laut früheren Berichten will die Mutterfirma von OnePlus, der chinesische Smartphone-Gigant Oppo, seine Aktivitäten in Europa mit der eigenen Marke weiter vorantreiben. Zuletzt hatte man nach dem Ende des durch Nokia erwirkten Verkaufsverbots in Deutschland begonnen, verstärkt Oppo-Smartphones und andere Produkte hierzulande verfügbar zu machen.
OnePlus war 2013 bzw. 2014 mit dem OnePlus One auch in Europa gestartet und bot mehrere Jahre hervorragend ausgestattete Smartphones zu vergleichsweise günstigen Preisen an. Mittlerweile hat das einst mit einem neuartigen Konzept gestartete Unternehmen sich aber immer stärker zu einer einfachen Tochtermarke von Oppo gewandelt, die kaum noch mit Alleinstellungsmerkmalen aufwarten konnte.
Siehe auch:
'Betriebsanpassung' aus 'strategischen Überlegungen'
Bereits seit Januar war absehbar, dass es irgendwann so weit sein würde. Heute nun hat OnePlus begonnen, auf seiner Website für Europa und Deutschland darüber zu informieren, dass man die Aktivitäten der Marke hierzulande vollständig einstellt. Als Grund dafür werden "strategische Überlegungen" genannt, die man allerdings nicht weiter ausführt.Wie OnePlus in einer Mitteilung auf seiner Website erklärt, erfolge jetzt eine "Betriebsanpassung", in deren Rahmen man die Einführung neuer Produkte in Europa und Nordamerika beendet. Wer aktuell bereits ein OnePlus-Produkt besitzt, werde auch weiterhin Software-Updates, Sicherheitsupdates und die gesetzlich vorgeschriebenen Unterstützungsleistungen im Rahmen der Garantie und Gewährleistung erhalten, versichert man weiter.
Noch unterstützte Geräte werden auf ColorOS umgestellt
Bei Geräten wie dem OnePlus 15 oder OnePlus 15R, die aktuell offiziell noch mit Betriebssystem-Upgrades versorgt werden, erfolgt auch die Aktualisierung auf neue Android-Versionen, sobald diese offiziell verfügbar gemacht werden. Nach der offiziellen Veröffentlichung von ColorOS 17 werde dieses auch für die kompatiblen bzw. unterstützten OnePlus-Geräte bereitgestellt.Bemerkenswert ist dabei, dass OnePlus nicht mehr von seinem hauseigenen OxygenOS spricht, sondern offensichtlich Oppos ColorOS auf die Geräte bringen will. Für die Nutzer dürfte sich damit aber wohl wenig ändern, denn abgesehen vom Namen und einigen Design-Details sind die beiden Betriebssysteme wohl praktisch identisch.
Laut der Liste der häufigen Fragen auf der OnePlus-Website für Deutschland will man den Nutzern auch die Option bieten, einen "Rollback" auf OxygenOS vorzunehmen, wenn sie mit ColorOS nicht zufrieden sind. Damit dürfte man dann aber wieder mit der künftig nicht mehr aktuellen Android-Version 16 auskommen müssen. Welche OnePlus-Geräte auf das Oppo-Betriebssystem umgestellt werden sollen, listet das Unternehmen bisher nicht.
Laut früheren Berichten will die Mutterfirma von OnePlus, der chinesische Smartphone-Gigant Oppo, seine Aktivitäten in Europa mit der eigenen Marke weiter vorantreiben. Zuletzt hatte man nach dem Ende des durch Nokia erwirkten Verkaufsverbots in Deutschland begonnen, verstärkt Oppo-Smartphones und andere Produkte hierzulande verfügbar zu machen.
OnePlus war 2013 bzw. 2014 mit dem OnePlus One auch in Europa gestartet und bot mehrere Jahre hervorragend ausgestattete Smartphones zu vergleichsweise günstigen Preisen an. Mittlerweile hat das einst mit einem neuartigen Konzept gestartete Unternehmen sich aber immer stärker zu einer einfachen Tochtermarke von Oppo gewandelt, die kaum noch mit Alleinstellungsmerkmalen aufwarten konnte.
Zusammenfassung
- OnePlus stellt seine Aktivitäten in Europa und Deutschland komplett ein
- Bestehende Kunden erhalten weiterhin Sicherheitsupdates und Garantie
- Viele unterstützte OnePlus-Geräte werden künftig auf ColorOS umgestellt
- Ein Wechsel zurück zu OxygenOS ist möglich, verbleibt bei Android 16
- Der Mutterkonzern Oppo möchte seine eigene Marke in Europa ausbauen
- Das einstige Pionier-Unternehmen wurde zur reinen Oppo-Tochtermarke
Siehe auch:
- OnePlus ist 'tot': Oppo will bald Rückzug aus EU & USA verkünden
- Flaggschiff-Killer stirbt: OnePlus verschwindet leise vom Markt
- OnePlus auf dem Weg ins Nirvana? Website wirbt für Oppo-Produkte
- OnePlus-Smartphones bald nur noch eine Produktreihe von Oppo?
- Smartphone-Beben: OnePlus und Realme sind angeblich fusioniert
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