Angespielt: Stalker Clear Sky - Auf nach Tschernobyl
Im April 1986 erschütterte ein Zwischenfall im Kernkraftwerk Tschernobyl (Ukraine) die Weltbevölkerung. Bei einem planmäßigen Test des Reaktors kam es zur Kernschmelze, durch die ein großes Gebiet kontaminiert und eine radioaktive Wolke erzeugt wurde. Der Fallout betraf die unmittelbar angrenzenden Ländern, aber auch Ost- und Westeuropa sowie Teile des Ostens der USA waren betroffen.
Stalker basiert auf einem fiktiven zweiten Unfall in diesem Atomkraftwerk. Das Spiel ist als Warnung an die Menschheit vor gedankenlosem Umgang mit Technologie gedacht. Es spielt im Jahr 2011 und ermöglicht es dem Spieler, als Söldner, ein so genannter Stalker, die verseuchte Zone selbst zu erkunden.
Die Story
Man schlüpft in die Rolle des Stalkers Scar, der eine Gruppe von Forschern durch die Todeszone begleitet. Plötzlich kommt es zu einer gigantischen Eruption, die alle Teilnehmer des Unterfangens tötet. Nur Scar überlebt auf wundersame Weise und wird von gleichgesinnten Söldnern in ein Lager gebracht, das mitten im Sumpfland liegt.
Die dort ansässigen Forscher haben sich zu einer Vereinigung namens Clear Sky zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie das verseuchte Gebiet durchsuchen, da sie etwas Besonderes darin vermuten. Zudem fühlen sie sich für den zweiten Unfall in Tschernobyl verantwortlich, da ihre Experimente die Zone erschufen.
Der zum Anfang des Spiels auftretende Blowout wurde von einem Mann erzeugt, den man bereits aus dem ersten Teil kennt - Strelok. Er störte das Gleichgewicht in der Zone, als er sich in ihr Zentrum begeben hat. Ihr Auftrag wird es nun sein, diesen Mann ausfindig zu machen um so das Gleichgewicht in der Zone wieder herzustellen.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie die Entwickler die Spielwelt von Stalker: Clear Sky gestaltet haben.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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