Neues "6D-Display" verspricht realistischere Bilder
Das so genannte 6D-Panel ermöglicht nicht nur eine räumliche Darstellung von Objekten. Es verändert das Bild auch abhängig von der Beleuchtung in der Umgebung. Schatten und Lichter auf einem Gegenstand ändern sich beispielsweise, wenn eine externe Lichtquelle bewegt wird. So sorgt unter anderem die Bewegung der Sonne im Laufe des Tages für Veränderungen im Bild.
Das Licht einer externen Quelle wird dafür von einem Linsensystem aufgefangen, dass hinter dem LCD-Layer angebracht ist. Dieses leitet das Licht anschließend so weiter, dass natürliche Effekte auftreten. Eine elektronische Auswertung der Umgebungsbeleuchtung erfolgt nicht.
Der 3D-Effekt des dargestellten Bildes wird ebenfalls über ein Linsensystem ermöglicht. Je nach Blickwinkel verändert sich so auch das räumliche Empfinden des Betrachters. In der Kombination soll sich so eine realistischere Wiedergabe realisieren lassen als bei den besten derzeit verfügbaren Hologramm-Technologien.
Von einer Marktreife ist die Technik aber noch weit entfernt. Die Konstruktion eines Prototypen kostete die Forscher aktuell rund 30 Dollar pro Pixel. Die Entwickler gehen davon aus, dass es noch gut zehn Jahre dauern wird, bis entsprechende Displays mit größeren Bilddiagonalen zu einem erschwinglichen Preis zu haben sein werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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