Philips kündigt neues 3D-Display zum Jahresende an

Monitore & Displays Der niederländische Elektronikhersteller Philips hat seine Technologie für 3D-Fernseher weiterentwickelt. Auf der Fachmesse InfoComm 2008 will das Unternehmen ein neues 22-Zoll-Modell vorstellen, auf dem räumliche Bilder ohne die übliche 3D-Brille sichtbar sind. Die Technologie funktioniert ähnlich wie ein Hologramm. Sie kombiniert leicht verschobene Ansichten des gleichen Bildes, so dass dem menschlichen Auge eine gewisse räumliche Tiefe des Motivs vorgegaukelt wird. Im Mai hatte das Unternehmen die Technik bereits gezeigt.

Nun will man einen fertig konstruierten Fernseher im 16:10-Format präsentieren. Das Panel bringt es auf eine Auflösung von 1.680 x 1.050 Pixel. Den Kontrast gab Philips mit 1.000:1, die Reaktionszeit mit fünf Millisekunden an.


Die Wowvx-Panels werden die Bilder für unterschiedliche Einblickwinkel von zwei übereinanderliegenden LCD-Layern erzeugt. Die obere Schicht hat die Funktion eines Linsenrasters, mit dem das ausfallende Licht in leicht unterschiedliche Richtungen gelenkt wird.

Liegt keine 3D-Aufnahme vor, schaltet das Display in den 2D-Modus. Das Licht wird dabei wie bisher gleichförmig abgegeben. Das Gerät soll ab dem vierten Quartal im Handel erhältlich sein. Ein Preis wurde noch nicht genannt.
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