eBay will gegen Verbot von PayPal-Zwang vorgehen

Handel & E-Commerce Das Online-Auktionshaus eBay will sich gegen eine Entscheidung der australischen Wettbewerbsbehörden wehren, nach der es nicht statthaft ist, dass Anwender zur Nutzung des Paypal-Dienstes gezwungen werden. Andere Zahlungsarten wollte eBay ausschließen. Aufgrund der aktuellen Regelung durch die Australian Competition and Consumer Commission (ACCC) setze man die Paypal-Pflicht bis zum 15. Juli aus, hieß es. Ursprünglich wollte man in der kommenden Woche starten. In den kommenden Wochen will eBay nun Verhandlungen mit der Behörde führen.

Das Auktionshaus begründete das Vorhaben mit einer Verbesserung der Sicherheit von Kunden und Verkäufer. Bei der Zahlung per Paypal ist man beispielsweise gegen betrügerische Angebote versichert. Das ist bei anderen Zahlungsmethoden nicht der Fall.

Laut der ACCC verstoße das Verbot anderer Zahlungswege aber gegen den freien Wettbewerb. Zwar steht eine rechtskräftige Entscheidung noch aus, in Branchenkreisen erwartet man aber nicht, dass eBay mit weiteren Verhandlungen Erfolg haben wird.
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