AMD erhält Finanzspritze der EU über 262 Mio. Euro

Wirtschaft & Firmen Am Freitag hat der Chiphersteller AMD seinen Quartalsbericht vorgelegt, wonach zwar der Umsatz im Jahresvergleich um 160 Millionen US-Dollar gesteigert werden konnte, man aber trotzdem einen Verlust in Höhe von 600 Millionen US-Dollar hinnehmen musste. Nun hat die Europäische Union dem Unternehmen eine Finanzspritze in Höhe von 262 Millionen Euro angeboten. Das Geld soll für den Ausbau der Dresdener Fertigungsanlagen verwendet werden. "Ich freue mich, dass wir einem wichtigen Projekt im Hightech-Sektor Geld zur Verfügung stellen können. Es soll der regionalen Weiterentwicklung und der Schaffung von Arbeitsplätzen dienen", sagte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes.

Normalerweise stellt die EU keine so hohen Geldbeträge bereit, da der Wettbewerb nicht verzerrt werden soll. Allerdings machte man diesmal eine Ausnahme, da insgesamt 565 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Kroes bezeichnete Deutschland in ihrem Kommentar als "benachteiligte Region".

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