Windows-11-Support für alte Drucker bleibt - Microsoft räumt Fehler ein
Entgegen früherer Informationen stellt Microsoft den Support für ältere Drucker unter Windows 11 nicht ein. Die Verwirrung entstand durch fehlerhafte Angaben in der offiziellen Betriebssystem-Roadmap. Trotzdem ändert sich bald einiges in Bezug auf Treiber.
Die ursprüngliche Meldung ließ vermuten, dass Geräte, die auf diese weitverbreiteten Legacy-Treiber angewiesen sind, nach einem Update nicht mehr funktionieren würden. Da viele Drucker im privaten und geschäftlichen Umfeld seit Jahren zuverlässig arbeiten, wäre ein solcher Schritt mit enormen Investitionen für Nutzer verbunden gewesen. Microsoft hat den entsprechenden Eintrag jedoch inzwischen entfernt und einen Fehler eingestanden.
Wie der Konzern gegenüber Windows Central bestätigte, handelte es sich um eine falsche Information, die nicht in der Roadmap hätte stehen sollen. So gebe es in Wirklichkeit keine Pläne, die Unterstützung für bereits installierte Legacy-Treiber zu beenden. Ein Sprecher erklärte, dass Drucker, die "heute unter Windows funktionieren, das auch weiterhin tun werden". Es gebe seitens der Nutzer keinerlei Handlungsbedarf.
Das Ziel dieser Maßnahme ist es, das Ökosystem langfristig zu bereinigen, ohne bestehende Hardware unbrauchbar zu machen. Vorhandene Treiber bleiben auf den Servern von Microsoft verfügbar und können weiterhin bezogen werden. Auch die Installation über herstellereigene Setup-Routinen ist von der Änderung nicht betroffen.
Der Zeitplan für die Modernisierung sieht weitere Schritte vor. Ab Juli dieses Jahres wird Windows 11 die interne Priorisierung von Treibern anpassen. Wenn sowohl ein Legacy-Treiber als auch ein moderner IPP-Treiber verfügbar sind, wird das Betriebssystem den modernen Standard bevorzugen. Zudem sollen ab Juli 2027 Updates für Drittanbieter-Treiber über Windows Update auf reine Sicherheitsfixes beschränkt werden.
Nutzt ihr noch einen älteren Drucker unter Windows 11 oder seid ihr längst auf modernere Lösungen umgestiegen? Wie bewertet ihr Microsofts Kommunikation in diesem Fall? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!
Siehe auch:
Kein Aus für alte Hardware unter Windows 11
Nach einer früheren Bekanntmachung von Microsoft erweist sich jetzt die Befürchtung, dass ältere Drucker unter Windows 11 bald den Dienst verweigern könnten, als unbegründet. Eine fehlerhafte Kommunikation seitens des Redmonder Konzerns hatte in den letzten Wochen für erhebliche Verunsicherung gesorgt. Ursprung der Debatte war ein Eintrag in der offiziellen Windows Roadmap, der das Ende der Unterstützung für sogenannte V3- und V4-Druckertreiber suggerierte.Die ursprüngliche Meldung ließ vermuten, dass Geräte, die auf diese weitverbreiteten Legacy-Treiber angewiesen sind, nach einem Update nicht mehr funktionieren würden. Da viele Drucker im privaten und geschäftlichen Umfeld seit Jahren zuverlässig arbeiten, wäre ein solcher Schritt mit enormen Investitionen für Nutzer verbunden gewesen. Microsoft hat den entsprechenden Eintrag jedoch inzwischen entfernt und einen Fehler eingestanden.
Wie der Konzern gegenüber Windows Central bestätigte, handelte es sich um eine falsche Information, die nicht in der Roadmap hätte stehen sollen. So gebe es in Wirklichkeit keine Pläne, die Unterstützung für bereits installierte Legacy-Treiber zu beenden. Ein Sprecher erklärte, dass Drucker, die "heute unter Windows funktionieren, das auch weiterhin tun werden". Es gebe seitens der Nutzer keinerlei Handlungsbedarf.
Neue Regeln für Hersteller
Obwohl für Endkunden alles beim Alten bleibt, ändert sich im Hintergrund die Strategie für Hardware-Partner. Denn seit dem 15. Januar 2026 gelten strengere Regeln für die Einreichung neuer Treiber. Hersteller können neue V3- und V4-Treiber nicht mehr ohne Weiteres über die Windows Hardware Quality Labs (WHQL) für Windows Update zertifizieren lassen. Solche Einreichungen werden nur noch in Ausnahmefällen genehmigt.Das Ziel dieser Maßnahme ist es, das Ökosystem langfristig zu bereinigen, ohne bestehende Hardware unbrauchbar zu machen. Vorhandene Treiber bleiben auf den Servern von Microsoft verfügbar und können weiterhin bezogen werden. Auch die Installation über herstellereigene Setup-Routinen ist von der Änderung nicht betroffen.
Sicherheit als treibender Faktor
Microsofts Wunsch, sich von den alten Treiber-Modellen zu lösen, ist technisch begründet. V3- und V4-Treiber existieren seit über einem Jahrzehnt und arbeiten teilweise tief im Systemkern. In der Vergangenheit führte das zu Sicherheitsrisiken. Bekannte Schwachstellen wie PrintNightmare nutzten genau diese Strukturen aus, um Systeme anzugreifen. Moderne Standards wie Mopria oder der Internet Printing Protocol Class Driver (IPP) sind hier deutlich robuster und laufen isolierter vom Systemkern.Der Zeitplan für die Modernisierung sieht weitere Schritte vor. Ab Juli dieses Jahres wird Windows 11 die interne Priorisierung von Treibern anpassen. Wenn sowohl ein Legacy-Treiber als auch ein moderner IPP-Treiber verfügbar sind, wird das Betriebssystem den modernen Standard bevorzugen. Zudem sollen ab Juli 2027 Updates für Drittanbieter-Treiber über Windows Update auf reine Sicherheitsfixes beschränkt werden.
Nutzt ihr noch einen älteren Drucker unter Windows 11 oder seid ihr längst auf modernere Lösungen umgestiegen? Wie bewertet ihr Microsofts Kommunikation in diesem Fall? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Microsoft stellt den Support für ältere Drucker doch nicht ein
- Fehlerhafte Angaben in der Windows-Roadmap sorgten für Verwirrung
- Bereits installierte Legacy-Treiber werden weiterhin unterstützt
- Seit dem 15. Januar 2026 gelten strengere Regeln für neue Treiber
- Ab Juli 2026 bevorzugt Windows 11 moderne IPP-Treiber automatisch
- Alte Treiber wie V3 und V4 bergen Sicherheitsrisiken
- Ab Juli 2027 werden Treiberupdates auf Sicherheitsfixes beschränkt
Siehe auch:
- Windows 11: Systemsteuerung verliert weitere Einstellungsmöglichkeit
- Windows 11 24H2 und 25H2: Vorschau auf den März-Patch wird verteilt
- Windows-Veteran witzelt: So sähe seine Version des Task-Managers aus
- Verblüffendes Foto: Der legendäre Windows-XP-Hügel 30 Jahre später
- Microsoft meldet verlängerten Support für weitere Windows-Versionen
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